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Hartha bekommt Begegnungsstätte

Im „Haus der Geschenke“ unterbreitet der Helferkreis verschiedene Angebote. Unter anderem für Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Geschäftsräume im ehemaligen "Haus der Geschenke" in Hartha werden als Begegnungsstätte genutzt.
Die Geschäftsräume im ehemaligen "Haus der Geschenke" in Hartha werden als Begegnungsstätte genutzt. © Dietmar Thomas

Hartha. Ein reichliches Jahr haben die Geschäftsräume im ehemaligen „Haus der Geschenke“ an der Karl-Marx-Straße 18 in Hartha leergestanden. Jetzt soll wieder Leben einziehen.

Die Räume werden als Begegnungsstätte für Menschen mit Migrationshintergrund genutzt. Darauf haben sich der Helferkreis der Stadt Hartha, die Wohnbau Hartha, die Stadtverwaltung und das Landratsamt Mittelsachsen geeinigt. 

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„Die Begegnungsstätte steht aber auch Harthaer Vereinen und Institutionen offen, um Versammlungen oder Beratungen durchzuführen“, sagt Wohnbau-Geschäftsführerin Barbara Müller. Eine private Nutzung für Feiern oder Ähnliches sei jedoch ausgeschlossen.

Wohnbau Hartha übernimmt Renovierung

Die Wohnbau Hartha als Eigentümer hat die Renovierung der Küche und des Vorraums übernommen. Die Kosten seien aber überschaubar, weil die Geschäftsräume generell in einem guten Zustand gewesen seien, so Müller. 

Derzeit sei man dabei, die Räume einzurichten. Im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit kümmert sich eine Harthaerin um die Koordinierung der Termine sowie um die Verwaltung des Objektes.

„Es ist wichtig, dass es solch eine Begegnungsstätte gibt, auch wenn die Möglichkeiten durch die Corona-Pandemie derzeit noch etwas eingeschränkt sind“, sagt Pfarrerin Susanne Willig. Das Engagement des Helferkreises werde sowohl durch den Landkreis Mittelsachsen als auch durch die Landeskirche unterstützt.

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