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Harthau in Trümmern

Unwetter. Am 15. August 1793 gerieten in dem Ort mehrere Häuser durch Blitzschlag in Brand.

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Am Mittag war die Hitze unerträglich geworden. Wer es haben konnte, der suchte sich ein schattiges Plätzchen. Gegen 13 Uhr türmten sich ringsum dunkle Wolkenmassen auf. Kurz nach 14 Uhr vernahmen die Bewohner Harthaus fernen Donner. Bald verlor die Sonne ihren Schein, und gegen 16 Uhr war es so finster geworden, dass die Leute Licht in ihren Wohnungen anzünden mussten. Kurz nach 16 Uhr folgte nach einem grellen Blitz ein furchtbares Krachen, und im Nu öffneten sich die Schleusen des Himmels. Wie in kleinen Gießbächen stürzte der Regen nieder. Plötzlich gellte durch das Rauschen des Wassers der Schreckensruf: „Feuer! Feuer!“ Die Stall- und Wirtschaftsgebäude des Schlosses standen in Flammen. Der Blitz hatte gezündet.

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