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Dippoldiswalde

Hat Dipps zu viele Mitarbeiter?

Im Haushaltsplan für dieses Jahr steht ein brisanter Satz für die Stadtverwaltung. OB Körner berät zurzeit intern, wie sie das Problem lösen soll.

Müssen die Dippser Steuerzahler zu viele Mitarbeiter im Rathaus bezahlen. Diese Frage wird dort derzeit intern beraten.
Müssen die Dippser Steuerzahler zu viele Mitarbeiter im Rathaus bezahlen. Diese Frage wird dort derzeit intern beraten. © Egbert Kamprath

In der Kernverwaltung der Stadt Dippoldiswalde sind zu viele Mitarbeiter beschäftigt. Das geht aus dem Vorbericht zum Haushaltsplan hervor, den der Stadtrat kommende Woche beschließen soll. Die Aussage geht auf allgemeine Zahlen zurück, bei denen viele Kommunen verglichen werden. Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) weist aber daraufhin, dass die Situation jeder Kommune anders ist. So hat Dippoldiswalde im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl ein großes Gebiet mit vielen Ortsteilen, und die Stadtverwaltung ist auf mehrere Standorte aufgeteilt. Hauptsitz ist das Rathaus, daneben sind die Finanz- und Bauabteilung im Seitenflügel des Kulturzentrums Parksäle und die Abwasserabteilung in Reichstädt untergebracht.

Um zu klären, wie die Stadtverwaltung sinnvoll zu organisieren wäre, hat bereits zu Zeiten von Oberbürgermeister Jens Peter die Stadt eine Untersuchung der Organisation in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse liegen inzwischen vor. Der Stadtrat hat darüber aber bisher keine Information bekommen, wie Karelli Krischker (SPD) auf der jüngsten Sitzung kritisierte. „Die endgültigen Ergebnisse werden derzeit intern beraten“, informierte Oberbürgermeisterin Körner. Sie ist für die Organisation der Verwaltung verantwortlich. Sie verspricht aber auch, dass sie ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Verwaltung, auch mit den Ergebnissen des Gutachtens, dann öffentlich vorstellen wird.

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