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Haus in Sebnitz wird versteigert

Das Gebäude Lange Straße 41 kommt unter den Hammer. Es ist ein bisschen saniert, aber es gibt noch viel zu tun.

Von Thomas Möckel

In Kürze wird ein weiteres Haus aus Sebnitz versteigert. Die Sächsische Grundstücksauktionen AG bietet bei einem ihrer nächsten Termine das Haus Lange Straße 41 an. Potenzielle Bieter können bei der Auktion am 26. November ein Gebot abgeben. Die Versteigerung beginnt 11 Uhr im Dresdner Hygienemuseum. Das Mindestgebot liegt bei 9 000 Euro.

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Das Objekt auf der Langen Straße steht schon seit geraumer Zeit leer. Das Auktionshaus gibt in seinem Katalog die Wohn- und Nutzfläche mit rund 710 Quadratmeter an, das dazugehörige Grundstück ist etwa 330 Quadratmeter groß. Laut der Anbieter handelt es sich bei dem Gebäude um ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus. Erbaut wurde es schätzungsweise 1914. Bei ersten Sanierungsarbeiten wurden unter anderem das Dach sowie Decken und Fußböden saniert. Fachleute erneuerten zudem auch Teilbereiche der Elektro- und Heizungsinstallation. Der Innenbereich des Hauses befindet sich nach Angaben des Auktionshauses im Rohbauzustand. Die Fassade wird als attraktiv beschrieben, allerdings sind bislang noch verschiedenartige Holzfenster eingebaut. Trotz der begonnenen Arbeiten besteht weiterer Sanierungsbedarf, das Gebäude liegt in dem vom Rathaus ausgewiesenen Stadtsanierungsgebiet.

Prägnant für das Haus ist das Erdgeschoss. Dort residierte einst ein Drogerie- und Gemischwarenladen, eine in den Schaufenstern klebende Fototapete erinnert in Schwarz-Weiß an diese Geschichte.

Sollte sich ein Käufer finden, wäre die Stadt damit auch ein Sorgenkind los. Denn Sebnitz musste an dem Haus bereits einige Bereiche notsichern, damit keine Passanten gefährdet werden. So wurden unter anderem offene Kellerfenster und Lichtschächte provisorisch geschlossen.