merken
PLUS Leben und Stil

Haushaltstechnik wird noch smarter

Ab Donnerstag werden auf der Ifa die neuen Trends gezeigt – diesmal auch digital für alle.

Die neue Generation von Waschmaschinen und Trocknern von Samsung sehen nicht nur schick aus. Sie lassen sich auch via App steuern.
Die neue Generation von Waschmaschinen und Trocknern von Samsung sehen nicht nur schick aus. Sie lassen sich auch via App steuern. © Samsung/dpa

Von Nina Kugler

Die Elektronikmesse Ifa in Berlin ist bei Besuchern beliebt, denn sie zeigt die neuesten Geräte von Handys über Fernseher und Computer bis hin zu Haushaltsgeräten. „Doch angesichts von Corona ist sie diesmal eine Art Hybridveranstaltung“, erklärt Direktor Jens Heithecker. So besteht die Messe von Donnerstag bis Sonnabend aus Live-Events für Fachbesucher, Händler und Aussteller mit maximal 750 Personen pro Tag. Und zusätzlich gibt es eine virtuelle Form, sodass sich alle Interessenten kostenlos über Streaming- und on-demand-Angebote über die Produktneuheiten informieren können.

Fahrrad
Rauf auf den Sattel
Rauf auf den Sattel

Fit unterwegs und immer auf der Suche nach etwas Sehenswertem? Auf unserer Themenwelt Fahrrad gibt es ganz viel zu entdecken!

Einige Hersteller von Elektrogeräten haben vorab bereits erste Neuheiten verraten. Im Mittelpunkt steht, wie auch schon in den Vorjahren, weiterhin die intelligente Vernetzung von Gerät und Mensch, bevorzugt per App. Beispiel Miele: Der Hersteller für Küchengeräte verspricht mit seinem smarten Assistenzsystem CookAssist das perfekte Kocherlebnis – ohne angebrannten Braten oder zerkochtes Gemüse. Das System funktioniert über die [email protected] App. Per Smartphone oder Tablet werden Hobbyköche Schritt für Schritt mithilfe von einschlägigen Fotos durch den gesamten Kochprozess geführt.

Siemens setzt mit seinen neuen Spülmaschinen auf ein smart vernetztes Zuhause.
Siemens setzt mit seinen neuen Spülmaschinen auf ein smart vernetztes Zuhause. © Siemens/dpa

Der Hersteller verspricht, dass bereits das Aufheizen der Pfanne über eine Grafik nachvollziehbar sein soll. Die Temperaturkontrolle übernimmt demnach der intelligente TempControl-Sensor, der im Kochfeld integriert ist. Ständiges Nachregulieren oder gar Anbrennen sollen damit passé sein. Voraussetzung zur Nutzung dieser Funktion ist, dass der Herd sich mit der App vernetzen kann.

Spülprozess drei Mal so schnell

Auch Siemens setzt weiterhin auf ein smart vernetztes Zuhause. Hausgeräte-Chef Roland Hagenbucher erklärt: „Der Fokus liegt ganz klar auf smarten Hausgeräten, die den Alltag leichter machen.“ Als Beispiel nennt er die neuen Geschirrspüler. Alle Geräte, von der Einstiegs- bis hin zur Premiumklasse, sind vernetzt und lassen sich via App steuern. „Dadurch ermöglichen wir Services, die im Alltag enorme Erleichterungen bieten wie zum Beispiel unsere varioSpeed-on-demand-Funktion“, sagt Hagenbucher. Damit kann der Spülprozess bei Bedarf über die App auf das Dreifache beschleunigt werden. Das kann vor allem dann hilfreich sein, wenn zum Beispiel unerwartet Gäste vor der Tür stehen. Denn die Beschleunigung funktioniert auch dann, wenn der Geschirrspüler bereits läuft.

Dank einer neuen App verspricht Miele ein perfektes Kocherlebnis - ohne dass der Fisch anbrät, denn die smarte Vernetzung von Gerät und Mensch leitet den Koch genau an.
Dank einer neuen App verspricht Miele ein perfektes Kocherlebnis - ohne dass der Fisch anbrät, denn die smarte Vernetzung von Gerät und Mensch leitet den Koch genau an. © Miele/dpa

Samsung verspricht mit seinen neuen Waschmaschinen und Trocknern einfaches und energiesparendes Waschen und Trocknen, unterstützt durch künstliche Intelligenz. Die Geräte sollen dem Nutzer durch personalisierte Programmvorschläge und leicht verständliche Fehlermeldungen das Bedienen erleichtern. Außerdem würden sich die Geräte die bevorzugten Waschprogramme merken können und diese dem Nutzer vorschlagen.

Weiterführende Artikel

Die neuen Technik-Trends

Die neuen Technik-Trends

Die IFA in Berlin ist in diesem Jahr wegen Corona nur für Fachpublikum geöffnet. Ein Geheimnis sind die Neuheiten aber nicht. Hier eine kleine Auswahl.

Die gesamte Produktpalette wird zudem durch gängige Sprachassistenten wie Alexa oder Google unterstützt. Außerdem, so verspricht es Samsung, sollen sich die Waschmaschinen von fast überall über eine App starten und steuern lassen. (dpa)

www.ifa-berlin.com/de

Mehr zum Thema Leben und Stil