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Hausschlachten ja – aber richtig!

über privat erzeugte Lebensmittel

Udo Lemke

Was soll schon dabei sein: Ein ganzes Schwein geschlachtet, da kann man ja mal ein paar Gläser Wurst oder etwas Speck und Schinken weiterreichen. Das ist immer so gemacht worden. Also, was soll schon dabei sein? Das ist verboten, aus gutem Grund, oder besser aus guten Gründen.

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Sommer, Sonne, Sonnenschutz
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Ein sonniger Tag tut Körper und Geist gut. Doch ob auf dem Balkon, im Garten oder am Wasser: Hautschutz ist dabei unerlässlich.

Dass aus dem privaten Schlachten beim Weiterreichen von Schlachtgut Gewerbliches wird, ist einer davon. Wer an der Steuer vorbei verdient, verdient auf unser aller Kosten an ihr vorbei. Noch gravierender aber sind gesundheitliche Bedenken. Beim Hausschlachten sind die Hygiene-Vorschriften weit weniger streng als beim gewerblichen, weil davon ausgegangen wird, dass ja alles in der Familie bleibt. Sollte doch etwas schief gegangen sein, dann bleibt der Schaden auf die Hausschlachter beschränkt und weitet sich nicht aus. Noch bedenklicher ist es, wenn auf die Fleischbeschau durch einen Fachmann verzichtet wird. Das kann im schlimmsten Falle ein tödliches Ende nehmen, denn mit durch Tiere übertragbaren Krankheiten ist nicht zu spaßen.