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Nicht auf die leichte Schulter nehmen

SZ-Redakteur Ingo Kramer kommentiert, warum Hautkrebs nicht nur auf dem Bau eine echte Gefahr ist.

© Nikolai Schmidt

Ach, ein kleiner Sonnenbrand, meine Güte, das ist doch nicht weiter schlimm. So oder so ähnlich denken wohl viele Menschen – und zwar bei Weitem nicht nur auf dem Bau. Vermutlich haben sie recht: Ein einzelner kleiner Sonnenbrand ist nicht das Problem.

Doch oftmals bleibt es eben nicht bei dem einen Mal. Einfach das Eincremen vergessen – und schon ist es passiert. Immer und immer wieder. Vor allem im Frühling ist die Gefahr groß: Nach den sonnenscheinarmen Wintermonaten ist die Haut bleich und damit besonders anfällig für Sonnenbrand. Hinzu kommt, dass es am ersten richtig sonnigen Tag im März oder April meist noch nicht so richtig heiß ist. Die Sonne hat da aber schon Kraft und das kann fast unbemerkt zum Sonnenbrand führen.

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Auch jetzt besteht die Gefahr noch

Und selbst jetzt, Mitte August, ist es für einen Sonnenbrand nicht zu spät – besonders natürlich dann, wenn man Körperstellen der Sonne aussetzt, die bisher meist von Kleidung geschützt waren. Und so kommt ein kleiner Sonnenbrand zum nächsten und über ein Jahr betrachtet sind es vielleicht schon fünf, über ein Jahrzehnt locker 50.

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Die zählt natürlich kein Mensch. Aber sie sind eine riesige Gefahr. Je häufiger man sich verbrennt, umso größer ist das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Und damit ist nicht zu scherzen. In der Bauwirtschaft ist Hautkrebs mittlerweile als Berufskrankheit anerkannt. Und, schlimmer noch, zur häufigsten Berufskrankheit geworden. Doch Hautkrebs betrifft nicht nur die Baubranche. Erkranken kann jeder, der sich draußen aufhält – beruflich oder in der Freizeit. Die Gefahr sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Eine Mütze aufsetzen und Sonnencreme nutzen, ist nicht schwer.

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