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Hegeringe stärken

Mit welchen Themen werden sich die Teilnehmer des diesjährigen Kreisjägertages auseinander setzen? Zwei Dinge halte ich für besonders wichtig: Zum einen werden wir uns mit der Hygieneverordnung befassen, die seit 1. April die Untersuchung von erlegtem Schwarzwild auf Trichinen neu regelt.

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Mit welchen Themen werden sich die Teilnehmer des diesjährigen Kreisjägertages auseinander setzen?

Zwei Dinge halte ich für besonders wichtig: Zum einen werden wir uns mit der Hygieneverordnung befassen, die seit 1. April die Untersuchung von erlegtem Schwarzwild auf Trichinen neu regelt. Das ist wichtig, denn wenn wir Wildbret als Lebensmittel in Umlauf bringen, muss es vorher richtig getestet werden. Zum anderen wollen wir über die beabsichtigte Novellierung des Bundesjagdgesetzes diskutieren, denn wir befürchten unter anderem eine Reduzierung der Arten, die gejagt werden dürfen, und eine Abkehr vom Reviersystem.

Welche Aufgaben stehen im Kreisjagdverband für die Zukunft an?

Wenn wir aus den eben genannten Gründen unsere Interessen effektiv vertreten wollen, müssen wir zusammenhalten. Deshalb ist eine Stärkung unserer zehn Hegeringe, in denen sich jeweils 25 bis 40 Jagdpächter zusammengeschlossen haben, wichtig.

Wie viele Jäger werden heute erwartet?

Die letzten Jahre hat sich gezeigt, dass jeweils ein Drittel unserer Mitglieder kommt, also rechne ich mit etwa 120 bis 130 Jägern. Übrigens werden wir wieder langjährige Jäger auszeichnen: jeweils zehn, die 25 bzw. 50 Jahre dabei sind, und einen für 40 Jahre.

Bietet der Kreisjägertag auch etwas für die interessierte Öffentlichkeit?

Diesmal leider nicht. Aber heute in einer Woche werden wir die Eröffnungsfeier des Tages der Vereine auf dem Hauptmarkt durch unsere Bläser und den Männerchor Göda mitgestalten. Und wir stellen unsere Arbeit, unter anderem die Jägerausbildung und die Falknerei, vor. Dann kann man auch den soeben fertig gestellten Film über unsere Arbeit „Heimat, Natur, Menschen und Tiere“, der heute erstmals vorgestellt wird, kaufen.

Gespräch: Madeleine Siegl-Mickisch