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Heidenau hilft Brandopfern

Vor wenigen Tagen vernichtete ein Feuer vier Hallen. Es gibt zwar kein Geld, dafür aber Kontakte. Unter einer Voraussetzung.

Von Heike Sabel
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Nach dem Großfeuer ist nichts mehr übrig. Firmen suchen nach Grundstücken für den Neustart.
Nach dem Großfeuer ist nichts mehr übrig. Firmen suchen nach Grundstücken für den Neustart. © Daniel Förster

Vor einer Woche ging die Existenz von einigen größeren und kleineren Heidenauer Firmen in Flammen auf. Auf der Breitscheidstraße vernichtete ein Feuer vier Hallen. Die Stadt Heidenau hatte daraufhin angeboten, die Opfer zu unterstützen. Bisher hat sich ein Unternehmen an das Rathaus gewandt und um Hilfe bei der Suche nach einem Heidenauer Grundstück für die Neuansiedlung gebeten. Dem hat Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) entsprechende Kontakte vermittelt. Was daraus werde, könne er nicht sagen. Diese Hilfe werde allen zuteil, die auf ihn zukommen, sagt er. Eine konkrete Unterstützung mit Geld oder Ähnlichem sei weder möglich noch vorgesehen. 

Der Schaden bei dem Brand geht in die Millionen. Allein die Hubraum-Kraftwagen Firma  geht von rund einer halben Million Euro Verlust aus, der Eventmanager von mehreren Hunderttausend Euro. Die Brandursachenforscher haben inzwischen ihre Arbeit vor Ort abgeschlossen. Auch ein Brandmittelspürhund war im Einsatz. Zuvor rückte die Feuerwehr bis übers Wochenende immer wieder an, weil sich Glutnester entzündet hatten. Da es kaum Spuren gibt, weil alles verbrannt ist, ist die Ermittlung der Ursache des Brandes überaus kompliziert. 

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