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Heidenau gewinnt und verliert

Auf der einen Seite bekommt Heidenau knapp 640000 Euro. Und das, ohne groß etwas dafür getan zu haben. Es sind die Einnahmen, die der Stadt aufgrund ihrer Beteiligungen an Firmen zustehen. Die Stadt Heidenau...

Auf der einen Seite bekommt Heidenau knapp 640 000 Euro. Und das, ohne groß etwas dafür getan zu haben. Es sind die Einnahmen, die der Stadt aufgrund ihrer Beteiligungen an Firmen zustehen. Die Stadt Heidenau ist zu 100 Prozent an der städtischen Wohnungsgesellschaft beteiligt sowie mit wenig Prozenten am Energieversorger Enso, die jedoch rund 400 000 Euro bringen. „Das lohnt sich“, sagte Wolfgang Seltmann (FDP), als er die Gesamtsumme im Stadtrat am Donnerstagabend hörte. Auch Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) zeigte sich erfreut über den Zuwachs in der Stadtkasse. Doch auf der anderen Seite ist, rein rechnerisch zumindest, rund die Hälfte schon wieder weg. Denn der viele Regen in diesem Jahr wird für die Stadt teuer. So muss Heidenau dieses Jahr voraussichtlich rund 330 000 Euro mehr für die Einleitung des Regenwassers an Dresden bezahlen. Insgesamt sind es den Hochrechnungen bis Ende September zufolge rund 2,2 Millionen Euro. Die zusätzlichen Ausgaben werden aus der Liquiditätsreserve, also dem Sparstumpf, genommen. Hat es in den Monaten Oktober bis Dezember weniger geregnet, als der bisherige Durchschnitt besagt, muss Heidenau weniger als 330 000 Euro an Dresden bezahlen. Denn abgerechnet wird erst zum Jahresende, und zwar auf den Kubikmeter genau. (SZ/sab)

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