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Heidenau lässt Autos zählen

Die Stadt will die B 172 umbauen. Fußgänger und Radfahrer sollen mehr Platz bekommen. Zuerst werden Fakten gesammelt.

Von Heike Sabel

Junge Leute sitzen mit Zetteln und Stiften auf Campingstühlen an den unmöglichsten Stellen an der Straße. Konzentriert schauen sie auf den Verkehr und machen Striche auf ihren Zetteln. Am späten Mittwochnachmittag saßen sie in Heidenau an der Ecke B 172/Gabelsbergerstraße, gestern früh an der Kreuzung Bundes-/Dohnaer Straße. Die jungen Leute zählen die Autos in bzw. aus den verschiedenen Richtungen. Das wurde in den vergangenen Wochen auch schon mit den Fußgängern zum und aus dem Bad gemacht. Die Verkehrszählung im Auftrag der Stadt Heidenau fließt in die Machbarkeitsstudie „Ortsverträgliche Umgestaltung der B 172“ ein. Die soll insbesondere die Umbaumöglichkeiten in den Bereichen untersuchen, wo die Bundesstraße vierspurig ist. Das betrifft vor allem das Stück zwischen den Kreuzungen Erlichtmühle und Real. Ziel ist vor allem, für Fußgänger und Radfahrer mehr Platz zu schaffen, was am Ende eine Reduzierung auf zwei Spuren bedeutet. Die bei der Zählung ermittelten Fakten sollen dann für die Argumentation gegenüber dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr einfließen. Diese Behörde ist es letztlich, die die Veränderungen plant, finanziert sowie umsetzt.

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Die Stadt Heidenau will diesen Prozess lediglich anschieben. Konkrete Termine für die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie gibt es nicht.