merken
PLUS

Heiße Party mit Biker-Charme

Der Road Eagle MC hatte am Sonnabend zum Egg-Dance eingeladen. Dieser Eiertanz kam bestens an.

Von Bernd Goldammer

Der Man-Stripper heißt Thoralf, und wo er angekündigt ist, bringt er viele Besucherinnen auf den Weg. Das bestätigte sich Ostersonnabend in Kleinwolmsdorf, als er zur Egg-Dance-Party angekündigt war. Das Klubhaus der Arnsdorfer Road Eagles erlebte nämlich einen großen Besucheransturm. Attraktive Männlichkeit war als Höhepunkt des Abends vorausgesagt worden. Doch bis dahin ist noch viel Zeit.

Geld und Recht
Wer den Pfennig nicht ehrt
Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Jens Walther alias „Hausi“ und Ronald Wuttke sind die DJs dieser Nacht. Nach 22 Uhr zünden sie ihre musikalischen Treibsätze. Neben der Musik aus den achtziger und neunziger Jahren wird auch der aktuelle Mainstream gut bedient. Auf den beiden Floors des Kleinwolmsdorfer Klubhauses wird bald darauf getanzt. Viele Besucher sind auch noch aus einem anderen Grund zeitiger hier angekommen. Es hat sich nämlich herumgesprochen, dass das hiesige Klubhaus in feinstem Biker-Charme gestaltet worden ist. „Hier hängen Motorräder an der Wand, und exotisch alte Werbeschilder aus Metall sind auch zu sehen. Dazu das Partylicht – hier sieht es richtig gut aus. Das stiftet Identität für Leute, die ein Faible für diesen Stil haben. Kompliment an die Macher!“, lobt Dirte Büttner aus Dresden. Sie hat von Freunden von dieser Party gehört. Dass vor dem Klub – den die Arnsdorfer Biker-Freunde Clubhouse nennen – einst alte LPG-Stallungen gestanden haben, weiß sie nicht. Wer die Entwicklung mitbekommen hat, freut sich über ihre Worte. Das, was hier mit den Jahren entstanden ist, wird hoch geschätzt. Davon reden viele Gäste in dieser Nacht.

Gegen 22 Uhr wird der Besucherstrom immer stärker. Und kurz nach Mitternacht läuten Handys die Geisterstunde des Ostersonntages ein. Ein Maskierter betritt den oberen Saal. Mit Hut und Stöckchen geht er die ersten Schritte. Stück für Stück lässt Thoralf dann auch Maske und Hüllen fallen. Bei vielen Besuchern des Abends kommt er gut an. Ein paar zucken aber mit den Schultern. Auch in dieser Frage lässt sich über Geschmack fantastisch streiten. Die Partystimmung aber steigt. Und darauf kommt es an.

Road-Eagle-Vizepräsident Bernd Götz alias Kascha zieht eine gute Bilanz. „Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen. In der Nacht konnten wir dann keine zusätzlichen Besucher mehr einlassen“, bedauert er. Doch schon bald gibt es die nächste Veranstaltung. In der Walpurgisnacht am 30. April wird es hier das berühmte Hexenfeuer geben. Mit feurigem Hexenflug und einem zünftigen Feuerwerk.