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Helfertag in Gröditz

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste zeigen ihre Fahrzeuge, Technik und stellen ihre Arbeit vor.

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Vor dem Gerätehaus der Gröditzer Feuerwehr war gestern Vormittag ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzfahrzeugen zu sehen. So viel Polizei, Feuerwehr und diverse Rettungsdienste präsentierten sich in der Röderstadt zum Helfertag noch nie.

Das Angebot, mal in einen Rettungswagen hineinzuschauen oder die Drehleiter der freiwilligen Feuerwehr aus der Nähe zu sehen, nahmen die Kinder der umliegenden Kitas von Gröditz, Pulsen, Streumen und Nauwalde in Anspruch. Mit ihren Erzieherinnen erkundeten sie zum Beispiel das Innenleben eines Rettungswagens des Deutschen Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes. „Die Kinder sind sehr neugierig und beeindruckt von dem, was sie hier sehen“, erzählt Rettungsassistent Steffen Weidner. Auch Polizeihauptmeister Mario Krug fanden die kleinen Besucher interessant und freuten sich, einmal auf einem richtigen Polizei-Motorrad sitzen zu dürfen. Höhepunkt der Veranstaltung waren zwei Übungen, die Feuerwehr und Rettungsdienst wie das Technische Hilfswerk gemeinsam vorführten. Dabei zeigten die Helfer, wie eine Person, die unter ein Auto geraten war, befreit wurde und wie ein eingeklemmter Fahrer mit Hilfe moderner Technik aus seinem Pkw herausgeschnitten wurde.

„Wir freuen uns, dass so viele Kinder gekommen sind“, sagt Michael Donat, Leiter des Gröditzer Ordnungsamts und Mitglied im Präventionsrat, der der Organisator der Veranstaltung ist. Bedauerlich findet Donat, dass nicht mehr Erwachsene zum Helfertag kamen. „Wir hatten extra auch die Landesverkehrswacht eingeladen, die zum Beispiel die Geräte für Seh- und Reaktionstest aufgebaut hatten.“

Weil Markttag war und dadurch viele Gröditzer mit dem Rad unterwegs waren, hatte auch Frank Müller von der Verkehrswacht Riesa-Großenhain einiges zu tun. Er kodierte elf Räder. Der nächste Termin für die kostenlose Kennzeichnung und polizeiliche Registrierung der Drahtesel in Gröditz ist Freitag ab acht Uhr auf dem Rewe-Parkplatz.Julia Polony