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Herrnhut investiert in die Feuerwehr

Die Stadt hat ihren Finanzetat für 2016 beschlossen. Die Liste der Vorhaben ist lang geworden.

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Von Steffen Gerhardt

Auf soliden Füßen steht der Haushalt der Stadt Herrnhut für dieses Jahr. Am Donnerstag hat der Stadtrat einstimmig den Finanzplan beschlossen. Die Liste der Vorhaben ist lang geworden, für die die Stadt an Eigenmittel rund 1,1 Millionen Euro ausgeben will. Bürgermeister Willem Riecke (Herrnhuter Liste) verweist darauf, dass nur „durch die freien eigenen Mittel in Höhe von 1,9  Millionen Euro dieses große Investitionsvolumen abgesichert werden kann“.

Als eine der großen Maßnahmen steht im Plan die Sanierung der Grundschule Ruppersdorf. Für sie werden rund 300 000 Euro ausgegeben. Für die Grundschule Großhennersdorf sind Ausgaben für Ausstattung und Außenanlagen vorgesehen. Insgesamt 20 000 Euro. Geplant ist auch, am Heimatmuseum in der Comeniusstraße die Fassade instand zu setzen und die Fenster zu erneuern. Beides ist für rund 100 000 Euro vorgesehen. Dazu kommen zwei Bauvorhaben zum Hochwasserschutz in Ruppersdorf mit 210 000 Euro.

Bereits beschlossen und in der Planung ist das Bauvorhaben neuer Regenwasserkanal unter dem Zinzendorfplatz in Herrnhut für rund 200 000 Euro. Auch für den Neubau des Parkplatzes am Uttendörferweg für 560 000 Euro hat der Stadtrat bereits grünes Licht gegeben. Mit 174 000 Euro will sich die Stadt an den Kosten beteiligen, die für die Erneuerung der Kreisstraße in Berthelsdorf vorgesehen sind. Die Alte Schule in Berthelsdorf soll für 350 000 teilsaniert werden. Die größte investive Ausgabe ist für die Ortswehr Rennersdorf vorgesehen. Dort sollen für 610 000 das Gerätehaus saniert und ein neues Mehrzweckfahrzeug angeschafft werden.

„Ob alle geplanten Maßnahmen auch tatsächlich 2016 umgesetzt werden können, hängt wesentlich von der Bereitstellung der geplanten Fördermittel ab“, sagt der Bürgermeister. Schließlich beinhaltet der Investitionsplan 37 Einzelmaßnahmen und der Instandsetzungsplan 25 Punkte.