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Dynamo

Hier schwitzt Dynamo die nächsten 8 Tage

Die Dresdner bereiten sich in einem Golfhotel im Süden Spaniens auf die Rest-Rückrunde vor. Aber nicht alle kommen mit.

Etwas abseits und umgeben von drei Golfplätzen liegt das Hotel „La Cala Golf und Spa“ oberhalb der Stadt Mijas in Andalusien.
Etwas abseits und umgeben von drei Golfplätzen liegt das Hotel „La Cala Golf und Spa“ oberhalb der Stadt Mijas in Andalusien. © Hotel

Die Prognosen sind günstig. Viel Sonne, 16 bis 18 Grad – das Wetter meint es gut mit Dynamo. Bereits am Samstagabend brach die Mannschaft ins Trainingslager auf, fuhr mit dem Bus nach Berlin, um von dort Sonntagmorgen um 7.50 Uhr nach Malaga zu fliegen.

Für acht Tage ist das Zweitliga-Schlusslicht im Hotel „La Cala Golf und Spa“ zu Gast. Der Vier-Sterne-Plus-Komplex hat alles, was man so braucht für einen Aufenthalt im Süden Spaniens: drei Restaurants, drei 18-Loch-Golfplätze, Fitness- und Kraftraum, Innen- und Außenpool, sogar ästhetische Medizin wird angeboten. Bei Dynamo sind zwar auch Korrekturen nötig, aber eher in anderen Bereichen. Wer in diesen Tagen im „La Cala“ ein Doppelzimmer mit Frühstück bucht, muss dafür rund 170 Euro pro Nacht bezahlen.

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Das Hotel liegt oberhalb der 83.000 Einwohler zählenden Stadt Mijas – und rund zehn Autominuten von der Costa del Sol und dem ganzen Touristentrubel entfernt. Das könnte neben dem hoteleigenen Trainingsplatz ausschlaggebend gewesen sein für die Wahl. Die hatte noch Ex-Trainer Cristian Fiel getroffen. Der Spanier wollte nach Spanien und nicht wie sein Vorgänger Maik Walpurgis in die Türkei fliegen.

Zum Spa-Bereich des Hotels gehört auch ein Jacuzzi unter freiem Himmel.
Zum Spa-Bereich des Hotels gehört auch ein Jacuzzi unter freiem Himmel. © Hotel

Andalusien als Reiseziel fürs Winter-Trainingslager ist trotzdem kein Neuland für Dynamo. Unter Uwe Neuhaus nächtigte die Mannschaft vor drei Jahren im Bergdorf Benahavis und 2018 im Marbella-Stadtteil San Pedro Alcantara. Das subtropische Mittelmeerklima und die fast 3.000 Sonnenstunden im Jahr locken viele Erst- und Zweitligisten in die Gegend. Erzgebirge Aue ist bereits seit Dienstag dort.

Dynamo fliegt mit 28 Spielern, darunter auch den Junioren Ransford-Yeboah Königsdörffer und Marc Grosser. Nicht mit an Bord ist der Kapitän. Marco Hartmann erlitt einen Muskelfaserriss in der Wade und laboriert an einem bakteriellen Infekt, soll sich in Dresden auskurieren und sich einer Kontrolluntersuchung unterziehen.

©  SZ-Grafik: Gernot Grunwald

Ebenfalls nicht ins Flugzeug steigt Probespieler Joy-Lance Mickels, der beim Test in Zwickau zum Einsatz gekommen war und sich dabei einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat. Deshalb wird Dynamo „vorerst nicht ernsthaft über eine Verpflichtung nachdenken“, so Kauczinski.

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