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Hier wird das Dreiländereck bald vor Fluten geschützt

In Visnova wird ein Rückhaltebecken gebaut, das Gemeinden im Einzugsbereich der Witka schützen soll. 

In der Nähe des Dorfes Visnova ist der Bau eines Hochwasserpolders geplant, der mindestens 48.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen kann.
In der Nähe des Dorfes Visnova ist der Bau eines Hochwasserpolders geplant, der mindestens 48.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen kann. © bogatynia.info.pl

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Dreiländereck ist nahe dem tschechischen Ort Visnova (Weigsdorf) unweit der polnischen Grenze mit dem Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens begonnen worden. Das meldete das regionale Onlineportal bogatynia.Info. Das Staubecken soll Teil des Schutzsystems für die Gemeinden werden, die im Einzugsbereich der Witka liegen. Es wird südöstlich der Ortschaft Viska (Dörfel) angelegt, entlang zweier Zuflüsse. 

Bei Hochwasserlagen soll die Anlage, deren Ausmaße mit 215 Metern Länge, 48 Metern Breite und einer Höhe von 3,50 Metern beschrieben sind, 48.000 Kubikmeter, maximal 60.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen und so die umliegenden Gemeinden vor Überflutungen schützen. Dem Portal zufolge sei der Bau Ende Januar dieses Jahres begonnen worden, er soll bis Ende 2021 fertiggestellt sein. Die Baukosten betragen 71 Millionen Kronen, etwa 12 Millionen Zloty (etwa 2,77 Millionen Euro). Die Finanzierung wird durch das Programm zur Hochwasserverhütung des tschechischen Ministeriums für Landwirtschaft finanziert. Das katastrophale Hochwasser von 2010 hatte den Ort Viska  hart getroffen: 42 von insgesamt 65 Gebäuden wurden überflutet. (kpl)

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