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Hier wird erst 2016 gebaut

Eine alte Mauer in Herwigsdorf muss noch durchhalten. An zwei anderen Stellen geht’s aber voran.

© SZ Thomas Eichler

Von Gabriel Wandt

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Herwigsdorf. So schnell wie gehofft, geht es nicht: Die rotweiße Absperrung auf der Herwigsdorfer Dorfstraße wird die Autofahrer im Ort noch eine ganze Weile begleiten. Dort, nicht allzu weit von der Arztpraxis entfernt, war ein Stück Mauer eingebrochen. Dabei ist auch die Straße beschädigt worden, der Bereich musste also abgesperrt werden. Die Erwartung, dass das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr hier bald etwas unternehmen wird, musste Rosenbachs Bürgermeister Roland Höhne (CDU) aber jetzt vor den Gemeinderäten enttäuschen. Nach derzeitigem Stand kann hier dieses Jahr nicht mehr gebaut werden. Das liegt vor allem daran, dass in diesem Bereich wenig Platz vorhanden ist. Weil die Straße am Rand schon beschädigt ist, kommen die Arbeiter mit dem Sperren von einer Straßenhälfte nicht aus. Die Dorfstraße muss also komplett dicht gemacht werden. Die erwartete Baustellendauer liegt aber bei drei Monaten. Damit der Busverkehr mit der Vollsperrung keine allzu großen Probleme bekommt, muss die Bauzeit also in die Sommerferien verlegt werden, um wenigstens die sechs Wochen schulfreie Zeit zu nutzen. Ein Baustart in diesem Sommer sei aber nicht mehr zu schaffen, informierte der Bürgermeister. Also wird es dort erst Mitte 2016 losgehen.

Dieses Jahr wiederum soll aber an zwei anderen Stellen der Herwigsdorfer Dorfstraße unter halbseitiger Sperrung gebaut werden: Zwischen den Abzweigen Mittelhofweg und Löbauer Straße steht zu oft das Wasser auf der Straße, das Ableiten ist noch nicht gelöst. Hier will das Landesamt nach Informationen des Bürgermeisters dieses Jahr Abhilfe schaffen. Genaue Bauzeiträume sind noch nicht bekannt. Und eine Baustellenampel ist auch in der Nähe der Herwigsdorfer Arztpraxis zu erwarten. Die dortige Brücke über das Rosenhainer Wasser muss saniert werden. In diesem Bereich wird dann auch die Straße verbreitert, kündigte Roland Höhne an. Dafür werden nach jetzigem Planungsstand auch einige Bäume gefällt. Dies betrifft wohl auch Höhnes 15 Meter hohe Fichte, wie ererklärte. Die ist bekannt geworden für den aufwendigen Weihnachtsschmuck, den der Bürgermeister dort anbringt.

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