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Hirschgrund ist wieder befahrbar

Die Sandsteinbogenbrücke wurde aufwendig saniert. Jetzt ist sie fast unbegrenzt belastbar.

Von Gunnar Klehm

Der Stahlbeton ist in historischen Mauern verpackt. Äußerlich sieht die Brücke im Hirschgrund bei Schöna immer noch so aus wie vor hundert Jahren, als sie erbaut wurde. Der Denkmalschutz ist zufrieden.

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Das war aber nur eine der planerischen Herausforderungen bei diesem Sanierungsprojekt. Notwendig wurde die Generalüberholung, weil sich eines der Widerlager gesetzt hatte und bereits Risse im Asphalt zutage traten. Wasser hat die Aufstandsflächen unterspült und Hochwasser teilweise Steine herausgerissen. Doch es gab keine Dokumente über Konstruktion und Aufbau der Brücke. Das machte die Aufgabe für die Bauexperten schwierig, aber auch besonders spannend.

Doch nicht deshalb dauerte der Bau länger – ursprünglich sollte die Maßnahme noch im vorigen Jahr abgeschlossen werden. Das ließ jedoch die Witterung nicht zu. Es war zwar relativ mild im Dezember. Die Witterung passte dennoch nicht, um die Dichtungsschicht aufzubringen. Das ist nun erfolgt. Im März kam noch die Asphaltschicht drauf. Nun ist der Weg wieder freigegeben. Fahrzeuge bis zu 30 Tonnen können das Denkmal befahren. „Müllfahrzeuge oder Betonmischer können jetzt wieder hier lang“, erklärt Matthias Heine, dessen Ingenieurbüro für die Planung der Bauarbeiten verantwortlich ist. Diese sind noch nicht gänzlich abgeschlossen. So wird beispielsweise noch das Bachbett im Brückenbereich befestigt. Für die Sanierung waren Gesamtkosten von rund 150 000 Euro geplant. „Das hat ausgereicht, der Kostenrahmen wurde eingehalten“, sagt Planer Matthias Heine.