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Historische Gemäuer reihen sich dicht aneinander

Cheb. Die Altstadt steht unter staatlichem Denkmalschutz.

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Von Heinz Wirrig

Jetzt setzen wir unseren kleinen Stadtrundgang fort, probieren, ob wir durch die schmale Krämergasse passen und stehen damit vor dem „Pachelbel-Haus“. Pachelbel war Bürgermeister und Repräsentant der Egerer Protestanten. Auch dieses Haus ist alt, es wurde 1390 erstmals erwähnt und 1600 umgebaut. Im Gebäude befindet sich heute das bedeutsame Stadtmuseum von Eger, das 1873 vom Absolventen der Prager Deutschen Universität Georg Schmid begründet wurde.

Rechts haltend gehen wir links in die Kirchgasse zum Kirchplatz und besuchen die St.-Nikolaus-Kirche. Der Bau wurde 1200 begonnen und dauerte bis 1230. Um 1258 hat der Orden der Deutschritter die Kirche übernommen. Nach wechselvoller Geschichte und einigen Bränden wurde das Gotteshaus ab 1809 renoviert – bis 1807 gehörte es zum Bistum Regensburg, danach zum Erzbistum Prag, seit 1993 zu Pilsen.

Am Kirchplatz finden wir schöne klassizistische Pfarr- und Schulgebäude. Nördlich gelangt man über Treppen zum Kasernenplatz und sieht von hier unten die wahre Größe und Architektur der Kirche.

Zurück zum unteren Teil des Marktes gehen wir rechts die Kamenna-Straße runter, an St. Wenzelskirche (links) des ehemaligen Dominikanerklosters vorbei und kommen zur St. Bartholomäuskirche, einer ehemaligen Spitalkirche des „Kreuzordens mit dem roten Stern“ von 1414 – heute Ausstellungsräume der Egerer Galerie.

Wird fortgesetzt, die vorangegangenen Teile erschienen am 21. und 28. Oktober.