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Hitze sorgt für Hochbetrieb in Notaufnahme

Zahlreiche Krankenwagen sind gestern zur Notaufnahme der Meißner Elblandklinik unterwegs gewesen. „Die Kollegen haben gut zu tun“, sagte auf SZ-Nachfrage Sprecherin Sabine Seiler. Die Patienten litten aufgrund der Hitze unter Kreislaufproblemen oder seien ohnmächtig geworden.

Zahlreiche Krankenwagen sind gestern zur Notaufnahme der Meißner Elblandklinik unterwegs gewesen. „Die Kollegen haben gut zu tun“, sagte auf SZ-Nachfrage Sprecherin Sabine Seiler. Die Patienten litten aufgrund der Hitze unter Kreislaufproblemen oder seien ohnmächtig geworden. Gleichzeitig würden sich vor allem ältere Menschen scheuen, bei den hohen Temperaturen ihre Wohnung zu verlassen, um mit ihren gesundheitlichen Problemen zum Hausarzt zu gehen.

Erleichtert über das absehbare Ende der Hitzewelle zeigte sich das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen. Hätte die Wärme noch länger andauert, wäre es bei Spenderblut kritisch geworden. Eine Blutspende hält höchstens 35 bis 42 Tage. „Wir brauchen also ständig Nachschub“, so ein DRK-Sprecher. In Sachsen werden jedes Jahr etwa 188 000 Spenden abgegeben, dafür organisiert das DRK rund 4 500 Termine. Mit rund 20 Prozent würden die meisten Konserven für Krebs- und Tumorpatienten gebraucht, hieß es. Eine Blutspende von einem halben Liter kann nach Angaben des DRK drei Menschenleben retten. Spender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein.

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An diesem Sonnabend – dem 14. Juni – wird der Internationale Weltblutspendertag begangen, auch in Sachsen gibt es verschiedene Aktionen. (SZ mit dpa)