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Hoch zu Rad

170 Jahre Sportgeschichte in Großenhain werden in einer lebhaften und anschaulichen Sonderausstellung gezeigt.

Von Kathrin Krüger
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Die Sonderausstellung „Großenhain bewegt sich“ ist eröffnet. Jens Bemme von der Sächsischen Universitäts- und Landesbibliothek Dresden hielt den Einführungsvortrag.
Die Sonderausstellung „Großenhain bewegt sich“ ist eröffnet. Jens Bemme von der Sächsischen Universitäts- und Landesbibliothek Dresden hielt den Einführungsvortrag. © Foto: Kristin Richter

Als die Velocipede, die Schnellfüße, in Großenhain auftauchten, suchten manche Großenhainer noch ängstlich das Weite. Jene ersten schweren Vehikel aus Holz und Eisen verbot die Polizei vor 150 Jahren auf Fußwegen und Promenaden. Doch Kaufmann Quaas und andere mutige Kaufleute zeigten mit ihrem Fahrradclub, dass man sich nicht nur in Kutschen schneller als zu Fuß fortbewegen kann. In den 1860er Jahren begann das gemeinschaftliche Radfahren in Großenhain, und die Turnvereine waren sogar noch eher da: ab 1846. Fußball allerdings wurde erst in den 1930er Jahren vereinsmäßig gespielt – im Rahmen eines Turnvereins. Diese vielseitige und illustre Geschichte, wie sich Großenhainer einst bewegten, kann man seit Sonntag im Museum Alte Lateinschule nachvollziehen.

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