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Hochschule bildet Informatiker aus

Ab Herbst 2013 gibt es den Studiengang „Wirtschaft und Informatik“. Die Hochschule reagiert damit auf Wünsche aus der Wirtschaft.

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Von Sebastian Beutler

Görlitz. Die Hochschule Zittau/Görlitz will wieder Wirtschaftsinformatiker ausbilden und bietet dafür ab Herbst nächsten Jahres einen neuen Studiengang an. Das erklärt Klaus ten Hagen, Studiendekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Bis vor einigen Jahren gab es eine solche Ausbildung der anwendungsorientierten Informatik an der Hochschule schon einmal, doch dann wurde sie aufgegeben. Ein Fehler, wie sich heute herausstellt. Denn mittlerweile liegt dieser Beruf voll im Trend und wird deutschlandweit an Hochschulen angeboten. Die Firmen benötigen Leute, sagt ten Hagen, die zugleich etwas von den Bedürfnissen der Kunden und den Möglichkeiten der Informatik verstehen. Über diese Fähigkeit sollen die Absolventen des Studiengangs „Wirtschaft und Informatik“ nach einem dreijährigen Bachelor- oder einem fünfjährigen Master-Studium verfügen.

Mit 30 Studenten soll es im Herbst 2013 losgehen. Um das Studium anzubieten, griff die Hochschule zunächst auf bestehende Seminare und Vorlesungen anderer Studiengänge zurück, die neu für die Wirtschaftsinformatiker zusammengestellt wurden. So sitzen die angehenden Wirtschaftsinformatiker bei den Volkswirtschaftslehre-Vorlesungen neben künftigen Tourismus- oder Gesundheitsmanagern. Mit den Informatikern besuchen sie gemeinsam Seminare wie Computerarchitektur. Denn das Problem: Es gibt anfangs keine zusätzlichen Stellen für die Lehre. Nur bei anhaltendem Erfolg könnte sich daran etwas ändern.

Informationen zum Studiengang und den Studienbedingungen bei Professor Klaus ten Hagen, 03581 7671 265 oder per E-Mail unter

[email protected]