SZ +
Merken

Höchstgebot für Lärche aus Zittauer Gebirge

Der Spitzenstamm wuchs im Revier Eichgrabenheran.

Teilen
Folgen

Von Holger Gutte

Im Zittauer Gebirge gedeihen prächtige Bäume. Das hat jetzt die Forstbetriebsgemeinschaft Oberlausitz (FBG), die unter anderem aus zehn Kommunen mit Waldbesitz zwischen Zittau und Bischofswerda besteht, bewiesen. Auch in diesem Jahr erzielten sie überdurchschnittlich gute Ergebnisse bei der Säge- und Wertholzversteigerung des Staatsbetriebes Sachsenforst im Januar in Dresden. „Bei der Versteigerung sind 31Kubikmeter Holz der Baumarten Lärche und Eiche von fünf Waldbesitzern unserer Forstbetriebsgemeinschaft den interessierten Furnier- und Sägewerkern aus ganz Deutschland und zum Teil auch Europa angeboten worden“, berichtet die Leiterin des Eigenbetriebes Forstwirtschaft und Kommunale Dienste der Stadt Zittau, Angela Bültemeier.

Die Erlöse lagen bei der Wertholzversteigerung bei den beiden Baumarten 2012 deutlich über dem Gesamtdurchschnitt. Bei der Eiche konnten Preise zwischen 300 und 700 Euro pro Kubikmeter und bei der Lärche zwischen 200 und 1000 Euro pro Kubikmeter erzielt werden. Durchschnittlich liegt der Preis sonst im Massensortiment bei allen Baumarten bei 50 bis 55 Euro.

„Seit unserer ersten Teilnahme haben wir 2012 zum zweiten Mal einen Spitzenstamm geliefert“, sagt sie. Eine Lärche aus dem Eichgrabener Revier erzielte jetzt in Dresden das höchste Gebot beim Nadelholz bei der Versteigerung. 938 Euro sind für sie pro Kubikmeter geboten worden. „Schon das ganze Jahr über haben die Revierförster ein Auge darauf, welcher Baumstamm sich für die Wertholzversteigerung eignet. Letztendlich kommen nur Einzelstämme zur Schau. Drei Wochen liegen sie in Dresden zum Begutachten für Sägewerke und Holzverarbeiter aus.