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Hofewiese: Mit Imbiss Banken überzeugen

Langebrück. Der Kampf ist noch immer nicht gewonnen; und die „Hofewiese“ bleibt weiter geschlossen. Die Hoffnung des Dresdner Gastwirts Andreas Wuttke, der sich bei der Bewerbung um die traditionsreiche...

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Von Jens Fritzsche

Langebrück. Der Kampf ist noch immer nicht gewonnen; und die „Hofewiese“ bleibt weiter geschlossen. Die Hoffnung des Dresdner Gastwirts Andreas Wuttke, der sich bei der Bewerbung um die traditionsreiche Gaststätte in der Heide in Langebrück gegen andere Interessenten durchgesetzt hatte, die Hoffnung, schon im August mit der notwendigen Sanierung des maroden Hauses beginnen zu können, hat sich zerschlagen. Das zähe Ringen mit den Banken, die für die Sanierungskosten einen Kredit gewähren sollen, ist noch immer nicht entschieden. Dass das kein leichtes Unterfangen werden würde, war Andreas Wuttke dabei von vornherein klar, obwohl die anfangs befürchteten zwei Millionen Euro für die Sanierung wohl doch nicht gebraucht werden. „Ich gehe davon aus, dass rund 850 000 Euro reichen werden“, erzählt der Gastwirt. Woran liegt‘s dann? „Da ich einen Erbbaupacht-Vertrag von der Stadt bekomme, zögern die Banken mit dem Kredit.“ Denn im Falle, dass Wuttke für die Rückzahlung nicht mehr aufkommen könnte, würde dann das Grundstück automatisch an die Stadt Dresden zurückfallen, der das Areal gehört. Und dann dürfte es mit der Rückzahlung des Kredits an die Bank nicht ganz so einfach werden. „Also müssen wir jetzt die Banken überzeugen, sich trotz eines Erbbaupachtvertrags für die Hofewiese zu engagieren“, gibt der Gastwirt nicht auf. Und hat jetzt die Stadt Dresden noch einmal darum gebeten, einer Interimslösung zuzustimmen, die es ihm erlaubt, trotz noch nicht unterschriebener Kreditzusage und somit auch noch nicht unterschriebenem Erbbaupachtvertrag zumindest eine Imbiss-Versorgung auf dem Hofewiesen-Areal anbieten zu dürfen. „Wenn ich den Banken dann konkrete Zahlen vorlegen kann, wie viele Besucher wir haben, dürfte das die Verhandlungen erleichtern“, denkt Andreas Wuttke. Denn er bleibt dabei: „Die Hofewiese ist eine nach wie vor beliebte Gaststätte!“

Aber bisher hat der Gastronom noch keine Antwort auf seine Bitte von der Stadtverwaltung bekommen. Der Kampf geht also weiter.