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Hoffnung auf positives Votum für Lessingschule

Renate Steudel hat ihre Gedanken zur Zukunft der Kamenzer Lessingschule aufgeschrieben: Wann immer ich in Kamenz bin und an unserer alten Lessingschule vorbeikomme, schmerzt mein Herz und mein Verstand kann nicht fassen, was hier geschieht oder eben gerade nicht geschieht.

Renate Steudel hat ihre Gedanken zur Zukunft der Kamenzer Lessingschule aufgeschrieben:

Wann immer ich in Kamenz bin und an unserer alten Lessingschule vorbeikomme, schmerzt mein Herz und mein Verstand kann nicht fassen, was hier geschieht oder eben gerade nicht geschieht. Ich fühle mich betroffen, denn ich war hier Schülerin und bis 2007 Lehrerin und nehme noch immer Anteil am Geschehen um unsere Schule. Seit zwei Jahren steht dieses schöne Gebäude mit seiner wunderbaren Aula leer. Obwohl die Stadt Kamenz sich bereitfand, die Schule in eigene Trägerschaft zu übernehmen (wie 1992 -2002 bereits erfolgreich praktiziert) und dafür ein schlüssiges Finanzierungskonzept erarbeitet hat, gab es immer wieder Hinhalteaktionen des Landrates und bestimmter Kräfte in seinem Umfeld, die Entscheidungen zur Schule Monat für Monat hinauszuzögern. Jetzt sind seitens der Stadt offensichtlich alle notwendigen Unterlagen aus den Dresdner Ministerien beschafft worden. Nun sollten die Kreisräte nicht zögern, der Stadt die Hoheit über die auf ihrem Territorium befindlichen Schulen zu übertragen.

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Das macht Sinn, denn die Bevölkerung und der Stadtrat haben sich eindeutig so positioniert. Schließlich sollten mehr Entscheidungen in dem sehr groß gewordenen Kreis dort getroffen werden, wo die Betroffenen sich befinden. In der Zwischenzeit arbeiten Schüler und Lehrer des Lessinggymnasiums unter schwierigen Bedingungen in dem ehemaligen NVA-Gebäude am Flugplatz, in das seit Kamenz zum Landkreis Bautzen gehört so gut wie nichts mehr investiert wurde. Was bleibt, ist die Hoffnung auf ein positives Votum des Bildungsausschusses im April, des Hauptausschusses und des Kreistags im Mai.