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Hohe Feinstaubwerte in der Landeshauptstadt

An der Bergstraße wurden die Grenzwerte schon an 26 Tagen überschritten. Die EU erlaubt maximal 35 Tage.

Der Winter war zu mild und deutlich zu trocken. So fielen in Sachsen nur etwa halb so viele Niederschläge wie im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Damit ist es auf den Straßen auch staubiger als üblich. Das wiederum schlägt sich bei den Messwerten für Feinstaub nieder. So wurden an der Bergstraße bereits an 26 Tagen die Tagesmittelwerte von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. An den anderen beiden Messstellen in der Stadt sind die Belastungen geringer. Damit könnte es für die Stadt schwer werden, die von der Europäischen Union festgelegten Grenzwerte von maximal 35 Tagen einzuhalten. Im vergangenen Jahr hatte es Dresden mit 34 Überschreitungstagen gerade so geschafft. Statt einer Umweltzone mit Fahrverboten gibt es in Dresden einen Luftreinhalteplan mit 122 Einzelmaßnahmen, um die Belastungen zu reduzieren. Dazu gehören Jobtickets und moderne Fahrzeuge.

Nach Aussagen des Umweltbundesamtes liegen die Feinstaubwerte in anderen Städten, zum Beispiel Leipzig, Halle und Berlin, deutlich höher. Noch ist nicht alles verloren. „Die wichtigste lokale Quelle für die Belastung ist der Verkehr“, sagt Karin Bernhardt vom Landesamt für Umwelt und Geologie. Vergleicht man jedoch die Belastungen in den zurückliegenden Jahren, dann hatte Dresden im ersten Quartal bis auf 2012 ähnlich hohe Werte wie aktuell. Damit lässt sich heute noch nicht sagen, wo Dresden am Ende landet. (SZ/kle)

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