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Hohnstein erneuert Kriegsgräber

Drei tote Soldaten sind in Hohnstein beerdigt. Ihre Grabpflege ist nicht so einfach.

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Eine Weile hat es schon gedauert, bevor jetzt die Gräber erneuert werden konnten. Zuerst mussten die notwendigen Genehmigungen über die Denkmalpflege eingeholt werden. Dann waren Fördermittel für die Wiederherstellung beschafft. Zustimmen musste auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Inzwischen wurden die drei Gräber saniert. Begraben sind dort Hans Neumann, gefallen am 8. Mai 1945, Antoni Lewkiewicz aus Polen, gefallen am 14. April 1940 sowie ein unbekannter Feldwebel aus Polen. Die Steinmetzfirma Lange aus Neustadt hatte dann die Gräber überholt und die Gärtnerei Gruschwitz hat sie neu bepflanzt. Beide erwiesen sich bei der Ausschreibung als die günstigsten Bieter. Mit der Sanierung der Gräber sollen die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auch wieder auf dem Friedhof in Hohnstein einen würdigen Platz haben. Weitere Kriegsgräber befinden sich auf den Friedhöfen Ehrenberg und Ulbersdorf. Die Stadt Hohnstein dankt allen, die die Gräber uneigennützig pflegen und so ein würdiges Gedenken ermöglichen und die Mahnung vor Krieg und Gewalt für alle lebendig zu halten. (SZ)