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Sebnitz

Hohnstein fehlen Parkflächen

Vor allem an den Wochenenden sind Stellplätze in und um die Stadt rar. Das muss sich ändern, fordern nicht nur Einwohner.

Im Bereich der Kreuzung Sachsenberg-Siedlung/Schandauer Straße wäre Platz für dringend benötigte Stellflächen.
Im Bereich der Kreuzung Sachsenberg-Siedlung/Schandauer Straße wäre Platz für dringend benötigte Stellflächen. © Dirk Zschiedrich

Hohnstein hat ein Problem. Die Stadt rechnet in Zukunft mit mehr Touristen, nicht nur wegen des großen Wandergebietes in der Umgebung. 

Sondern auch, weil auf der Burg Hohnstein mehr Veranstaltungen stattfinden sollen. Und da werden in der Stadt die Parkplätze knapp, so unter anderem geschehen beim ersten Mittelalterfest im Sommer letzten Jahres, als alle Parkplätze in der Stadt überfüllt waren.

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Um jedoch neue Stellflächen zu schaffen, benötigt die Stadt mehr Freiraum. Und den haben Stadtverwaltung und Stadträte jetzt mit ihrer Stellungnahme zum Landesverkehrsplan eingefordert. Das Problem ist, durch die Lage von Hohnstein im Nationalpark und im Landschaftsschutzgebiet gestaltet sich die Ausweisung neuer Parkflächen als problematisch. Diese werden jedoch benötigt, weil besonders in der Wandersaison per Auto anreisende Besucher die Straßenränder zuparken. Das führt zum Teil zu chaotischen Verhältnissen.

Nicht zuletzt musste Hohnsteins Ordnungshüter auch immer wieder feststellen, dass Einfahrten oder sogar Rettungswege verstellt waren. Aus diesem Grund will Hohnstein neue Parkflächen ausweisen. Ideen dafür gibt es bereits.

Parken am Sachsenberg

Im gesamten Areal um die Sachsenbergsiedlung in Hohnstein erstrecken sich landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die Stadt sieht speziell im Bereich der Kreuzung Sachsenberg-Siedlung/Schandauer Straße eine Chance, einen größeren Parkplatz zu errichten. Aus Sicht der Stadt könnte dieser von Wandertouristen sowie von den Besuchern des nicht weit entfernten Stadtbades genutzt werden. Denn auch am Bad sind die Parkplätze knapp. Dazu kommt, dass genau in diesem Bereich den Touristen ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz angeboten werden kann. Darüber hinaus ist es Ziel der Stadt, dass künftig die Besucher mehr außerhalb der Stadt, aber dennoch in günstiger Lage parken können.

Parken an der Hocksteinschänke

Die Nationalparkverwaltung betreibt in diesem Bereich bereits einen Parkplatz mit einigen Stellflächen, der schnell überfüllt ist. Von hier aus starten jedoch zahlreiche klassische Wandertouren. Ein weiterer Parkplatz soll das Angebot erweitern und vor allem auch Entlastung bringen.

Parken im Ortsteil Waitzdorf

Der Hohnsteiner Ortsteil Waitzdorf ist vor allem bei Wanderern beliebt. Doch die Besucher reisen fast alle motorisiert an, und die Stellflächen sind knapp. Deshalb wird meist an der Zufahrtsstraße geparkt, es wird oft eng. Die Stadt Hohnstein will das Chaos entwirren. Am Ortseingang von Waitzdorf sollen neue Parkplätze für Wanderer für Entlastung sorgen. Die Idee liegt vonseiten der Stadt Hohnstein schon lange auf Eis und soll nun wieder neu belebt werden. Scheiterten die Pläne vor einiger Zeit am Nationalpark, hat sich dort inzwischen einiges geändert. Die Behörde hatte bereits einen eigenen Vorschlag unterbreitet. Demnach wolle man der Stadt Hohnstein eine landeseigene Fläche zum Bau eines Parkplatzes verpachten. Damit wäre die Stadt rechtlich auf der sicheren Seite. Und vor allem auch die Wanderer, die nach Waitzdorf mit dem Auto anreisen und einen Stellplatz brauchen.

Parken an der Burg Hohnstein

Sollte das Konzept für die Nutzung der Burg Hohnstein aufgehen, werden in Marktnähe bald mehr Parkplätze benötigt. Zwar gibt es an der Dresdner Straße bereits einen. Bei großem Besucheransturm oder eben mehr Übernachtungsgästen auf der Burg reichen die Flächen nicht. Aus diesem Grund wurde bereits die Möglichkeit angesprochen, ein Parkhaus zu bauen, ähnlich der Festung Königstein. Allerdings sind einige Hürden zu nehmen, genehmigungsrechtlich genauso wie auch finanziell.

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