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Unfallkreuzung wird entschärft

An der ehemaligen Rennstrecke bei Hohnstein beginnt der nächste Bauabschnitt. Dann wird die Straße komplett gesperrt.

Der nächste Bauabschnitt auf der ehemaligen Rennstrecke beginnt mit einer Vollsperrung.
Der nächste Bauabschnitt auf der ehemaligen Rennstrecke beginnt mit einer Vollsperrung. © Steffen Unger

Vom 20. Juli bis 6. August wird der Anschluss der neuen Fahrbahn auf der Staatsstraße S 161 am Ortseingang Heeselicht gebaut. Dafür muss die S 161 in diesem Bereich voll gesperrt werden. Darüber informiert das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Im Anschluss werden die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung weitergeführt.

Der Verkehr aus Richtung Stürza beziehungsweise Hohburkersdorf kommend wird während der Sperrung über die S 164 nach Stolpen, die S 159 durch Langenwolmsdorf und von dort auf der S 161 nach Heeselicht geführt. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog. Dieser Bauabschnitt ist Teil eines umfassenden Gesamtprojektes. Die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist bis November vorgesehen.Die Kosten betragen rund 1,2 Millionen Euro und werden durch den Freistaat finanziert.

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Bereits im April wurde mit den ersten Arbeiten an der Straße begonnen. Gleichzeitig werden die gefährlichen Unfallkreuzungen in Richtung Stürza und in Richtung Hohnstein mit entschärft.  Ursprünglich sollte auch die Straße gleich mit zurückgebaut werden, so wie auf dem Rest der ehemaligen Rennstrecke, der Staatsstraße S 163, zwischen Hohburkersdorf und der Kreuzung Hocksteinschänke. Auf Drängen der Radwegbürgerinitiative um Konrad Weber und Helmar Nestroy hatte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr jedoch eingelenkt und ist von den Rückbauplänen abgekommen. Nicht zuletzt auch, weil sich um diese Baumaßnahme ein handfester Streit zwischen den Radwegaktivisten der Bürgerinitiative und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr entsponnen hatte.

Der Radweg soll nun in den nächsten Jahren auf der Trasse mit einer weißen Linie gekennzeichnet werden. Wann das so weit sein wird, darüber gibt es derzeit keine Aussagen. Um den Radweg durchgängig in der vorgeschriebenen Breite zu gestalten, müssten auch noch einige Landkäufe getätigt werden. 

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