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Hokus-Pokus-Hexenhaufen lodert erstmals am Malzhaus

Altes Amtsgericht war gestern: Der Kamenzer Karnevals Club zieht mit seinen Hexlein und Teufelchen etwas weiter.

Von Ina Förster

Noch drei Wochen, dann brennen die Walpurgisfeuer in der Region. Auch direkt im Herzen der Lessingstadt hat sich seit vier Jahren ein besonderes etabliert. Die hiesigen Narren luden bislang in den Innenhof des Alten Amtsgerichtes am Damm zum Hokus-Pokus-Hexenbrennen. Die urige Atmosphäre gefiel ihnen und den zahlreichen Gästen immer gut. Nun ist 2014 trotzdem eine Neuerung angesagt, denn der private Eigentümer des Areals gab seine Einwilligung nicht mehr zur Nutzung. Gründe nannte er nicht. Sicherlich hat das Ganze aber etwas mit der fraglichen Zukunft des Geländes zu tun. Das Objekt soll sich ja bekanntlich in der Zwangsversteigerung befinden (SZ 26.10.2013).

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Die Kamenzer Narren haben deshalb kurzfristig umdisponiert. Und bei der Stadt das Malzhaus-Areal angefragt. „Wir sind optimistisch, dass unser Hexen-Fest hier auch genauso gut funktionieren wird“, sagt Vereinschef Sebastian Pieper. Das Gelände ist ähnlich groß, für den Hexenhaufen (der sowieso nie riesig war) steht genügend Platz zur Verfügung. Und es gibt Toiletten im Haus. Ansonsten dürfen sich die Gäste auf Bewährtes freuen: Ab 18 Uhr warten Bastelstände, Schminken und Knüppelkuchenfeuer auf Kinder. Auch die Ritter vom „Face to Face Schaukampfteam“ haben sich angesagt. Bei ihnen kann man auch Bogenschießen. Mit Einbruch der Dunkelheit setzt sich der Lampionumzug in Bewegung, anschließend gibt es das „Hexenspektakel“ auf der Bühne. Fürs leibliche Wohl sorgt der KKC selbst. Der Rest ist Feuer, Plaudern und Genießen. Eintritt frei!