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Holzernte im Gebirge startet später

Weil neue Verträge abgeschlossen werden, ruhen die Waldarbeiten. Bald geht es bei Eichgraben los.

Zittauer Gebirge/Zittau. Die Holzernte im Zittauer Gebirge startet in diesem Jahr mit Verspätung. Darüber informiert der Forstbetrieb der Stadt Zittau in seiner aktuellen „Waldpost“. „Wir werden etwas verzögert in die Saison 2016 starten“, teilt Angela Bültemeier, Leiterin des Forstbetriebes mit. Der Stadt Zittau gehören bis auf wenige Ausnahmen die Waldflächen im Gebirge. Die Ernte soll nun laut Forstbetrieb ab Mitte Februar starten. Grund für den verspäteten Start ist, dass die Forstbetriebsgemeinschaft Oberlausitz, der die Stadt Zittau angehört, bis vor Kurzem noch in Vertragsverhandlungen zum Holzverkauf steckte, so Angela Bültemeier in der „Waldpost“.

Nun sind die Verträge abgeschlossen, die Holzernte kann beginnen. Der Zittauer Forstbetrieb hat dafür auch schon die Flächen auserkoren: „Im ersten Quartal dieses Jahres wird vor allem im Bereich zwischen Gartenweg und Schleiferbuchenweg südlich von Eichgraben, im Wittgendorfer Holz sowie am nördlichen Buchberg Holz geschlagen“, so Angela Bültemeier. Die tatsächliche Auswahl der Stellen, wo gearbeitet werden kann, werde aber neben den Absatzmöglichkeiten stark von den Witterungsbedingungen abhängen, schränkt die Forstbetriebsleiterin ein.

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Beim Problem des Borkenkäferbefalls im Zittauer Gebirge haben die Mitarbeiter des Forstbetriebs dagegen derzeit noch etwas Ruhe. Nach der langen Trockenperiode im Sommer 2015 hatten Borkenkäfer im Herbst große Flächen im Gebirge befallen. Der städtische Forstbetrieb geht derzeit von mindestens 1 500 Festmetern geschädigtes Holz aus. Bereits im Herbst 2015 wurde darum vor allem im Eichgrabener Revier solches Holz aus dem Wald geholt. Das soll in diesem Jahr fortgesetzt werden, sobald die Temperaturen wieder steigen, teilt der Forstbetrieb mit. Dabei sei es wichtig, alle befallenen Stellen hinsichtlich der in der Bodenstreu, im Reisig oder unter der Rinde überwinternden Insekten zu entdecken und zu beseitigen, um eine Explosion der Populationen im Frühjahr zu verhindern. „Die Überwachung dieser Insekten wird unsere wichtigste Aufgabe im Jahr 2016 sein“, so Angela Bültemeier. (SZ/se)