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Hortkinder bekommen mehr Platz zum Buddeln und Bauen

Der Elternrat der Kita gestaltet einen Teil des Spielplatzes um. Auch im Haus gibt es Neuheiten.

Von Katja Schäfer

Rot-gelbe Fliesenquadrate bilden einen schönen Kontrast zum strahlenden Weiß der Wände, Waschbecken und Toilettentüren. Das komplett modernisierte Bad in der DRK-Kita Spatzenhaus in Wilthen kann sich sehen lassen. „Wir haben lange darum gekämpft und freuen uns jetzt sehr darüber“, sagt die stellvertretende Leiterin Steffi Pirnak. Nun hoffen sie und ihre Kolleginnen, dass auch die anderen Bäder im Haus bald erneuert werden.

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Zum positiven verändert hat sich auch der Eingangsbereich. Die Fläche vor den Treppen haben Mitarbeiter des Wilthener Bauhofes gepflastert. Vorher lagen dort alte Betonplatten, die sich gesenkt und gehoben hatten, sodass es jede Menge Stolperfallen gab. Noch im Gange sind die Arbeiten auf dem oberen Spielplatz, der vor allem für die Hortkinder gedacht ist. Auf der einen Seite hat der Elternrat eine Erholungsecke angelegt. Die andere Seite wird jetzt so umgestaltet, dass dort künftig weniger Spielgeräte stehen und die Mädchen und Jungen stattdessen mehr Platz zum Buddeln und Bauen haben. „Bei einem Arbeitseinsatz haben Mitglieder und Helfer des Elternrates sechs Lkw-Ladungen alte Pflastersteine ausgegraben“, berichtet Steffi Pirnak und lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Elternrat. Froh ist sie auch darüber, dass das Spatzenhaus-Team demnächst durch zwei junge Erzieherinnen verstärkt wird. Eine ersetzt eine Kollegin, die in Rente geht. Die andere kommt zusätzlich, sodass sich die Zahl der Mitarbeiter auf 21 erhöht. Möglich ist die Neueinstellung aufgrund der vielen Kinder. Die 260 Plätze des Spatzenhauses – davon 48 im Krippenbereich und 100 im Hort – sind voll belegt, und die Nachfrage ist noch größer. Bei der Vergabe frei werdender Plätze werden deshalb Wilthener gegenüber Eltern von außerhalb bevorzugt. Steffi Pirnak befürchtet, dass es vor allem bei den Krippenplätzen künftig Engpässe geben könnte; auch wenn in Wilthen Anfang 2015 eine zweite Tagesmutter ihre Arbeit aufnimmt.

Im Zusammenhang mit der großen Kinderzahl, die im Haus betreut wird, hat die stellvertretende Chefin den Wunsch, dass der Schallschutz in den Zimmern verbessert wird. Außerdem hofft sie auf die Erneuerung der Fußböden, denn die jetzigen stammen von 1988, als die Kita entstand.