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Frische und Vitamine geliefert

Versorgungsbetriebe Hoyerswerda (VBH) überraschen 50 Kunden mit Gesundheit im Paket.

Die BWL-Studenten Max Schneider (rechts) und Dominik Kohlsche (Mitte), zur Zeit bei den SWH/VBH Hoyerswerda eingesetzt, unterstützen das Projekt gern. Das freut auch VBH-Mitarbeiterin Tina Schubert.
Die BWL-Studenten Max Schneider (rechts) und Dominik Kohlsche (Mitte), zur Zeit bei den SWH/VBH Hoyerswerda eingesetzt, unterstützen das Projekt gern. Das freut auch VBH-Mitarbeiterin Tina Schubert. © Foto: Silke Richter

Von Silke Richter

Hoyerswerda. Gemeinsam mit dem Bauern- und Gemüsehof Domanja aus Hoske haben die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda (VBH) ein gemeinsames Hilfsprojekt für Senioren gestartet. Wir fragten bei VBH-Mitarbeiterin Tina Schubert (42) nach.

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Frau Schubert – wie passen ein Stromanbieter und ein Gemüsehändler zusammen?

Unser Chef, Wolf-Thomas Hendrich, ist auf den Hof in Hoske aufmerksam geworden und darauf, dass dieser seine Produkte durch die vorübergehende Wochenmarktschließung wegen der Corona-Krise zwischenzeitlich nicht mehr im angebrachten Maße verkaufen konnte. Da die Versorgungsbetriebe stark auf den regionalen Zusammenhalt mit den Firmen bedacht sind, wollten wir gern helfen. Hier kam uns die Idee, eine Kombination aus „Gemüsepaket“ und „Etwas-für-unsere-älteren-Kunden-Tun“ in der schweren Zeit zu organisieren – weil Senioren besonders geschützt werden müssen und sich durch Besuche in Supermärkten verstärkt gesundheitlicher Gefahr durch eine mögliche Ansteckung ausgeliefert sehen. Natürlich sollen diese Pakete für unsere ältesten VBH-Kunden auch ein Dankeschön für ihre jahrelange Treue sein. Quasi eine kleine „Oster-Überraschung“ in dieser schweren Zeit der Ausgangsbeschränkung.

Was genau beinhaltet das Gemeinschaftsprojekt und wie wird es umgesetzt?

Wir fragten beim Bauern- und Gemüsehof Domanja in Hoske an, ob man uns fünfzig Frische-Pakete im Wert von jeweils zehn Euro zur Verfügung stellen könne, welche an zwei Tagen an unsere VBH-Kunden in Hoyerswerda verteilt werden sollten. Claudia Domanja fand diese Idee sehr gut und war sofort bereit, dieses Gemeinschaftsprojekt zu unterstützen. Die Versorgungsbetriebe stellten die VBH-Papptüten und ein Fahrzeug zur Verfügung. Unterstützung erhielten wir auch durch die Lausitzhalle, die ja genau wie die VBH zu den Städtischen Wirtschaftsbetrieben (SWH) gehören. Die sehr engagierten Betriebswirtschaftsstudenten Max Schneider und Dominik Kohlsche übernahmen sehr gern diese Aufgabe und verteilten die Pakete.

Was ist in den Paketen alles drin?

Dinge des täglichen Bedarfs wie ein kleiner Beutel voll frischer Kartoffeln, Äpfel, Möhren, Petersilienwurzel, Hausmacherleberwurst, ein Fläschchen Direktsaft und frische Eier. Alles aus eigener Produktion.

Laufen derzeit weitere gemeinsame Hilfsaktionen oder sind noch weitere geplant?

Aktuell läuft nur diese Hilfsaktion. Ob wir diese in dieser Form oder etwas abgewandelt weiterführen, steht noch nicht fest und hängt von der Dauer der Kontaktverbote ab. Das erste Fazit des Projektes bestätigt uns aber, dass wir „richtig gelegen“ haben: Unsere älteren Kunden haben sich darüber sehr gefreut. Diese Osterüberraschung ist also vollauf gelungen und wir haben einen lokalen Händler unterstützt.

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