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Niesky

Hospiz interessant als Arbeitgeber

Während das Gebäude in Niesky Gestalt annimmt, reißt die Zahl der Bewerbungen nicht ab. Zur Eröffnung im Oktober gibt es einen kulturellen Höhepunkt.

Die Grundsteinlegung für das Stationäre Hospiz der Diakonissenanstalt Emmaus Ende 2018
Die Grundsteinlegung für das Stationäre Hospiz der Diakonissenanstalt Emmaus Ende 2018 © SZ-Archiv / André Schulze

Oberin Sonja Rönsch von der Diakonissenanstalt Emmaus ist rundum zufrieden: Das Baugeschehen liegt im Plan, die Zahl der Unterstützer steigt ständig. Zudem ist das künftige Hospiz offenbar auch als Arbeitgeber sehr interessant.

„Wir haben mittlerweile über 50 Bewerbungen für die Jobs als Pflegefachkraft und in der Hauswirtschaft bekommen. Und es vergeht keine Woche, in der nicht neue Angebote bei uns eingehen.“ Natürlich wähle man die Mitarbeiter sehr sorgfältig aus, deshalb habe man die Bewerbungsphase auch noch nicht beendet. Allerdings habe etwa die Hälfte der benötigten 18 Pflegefachkräfte die Zusage bereits in der Tasche. Insgesamt, so Schwester Sonja, werde es 26 Mitarbeiter geben.

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Zur Sicherstellung der öffentlichen Nahversorgung sind viele Shops für Sie weiterhin erreichbar und geöffnet.

Handwerker sind aktuell dabei, die äußere Wärmedämmung an dem Gebäude fertigzustellen sowie die Installation der Heizungs- und Sanitäranlage voranzutreiben. Der Trockenbau für die Wirtschaftsräume und die Nasszellen in sämtlichen Gästezimmern ist nahezu abgeschlossen. Von der Poststraße her wird momentan die Fernwärmeleitung von den Stadtwerken verlegt. „Mit dem Anbieter der Patientenrufanlage sind wir überdies im Gespräch darüber, welche Parameter sie erfüllen muss. Die Gäste sollen sich ja auch vom Park und der Terrasse aus verständlich machen können“, so Sonja Rönsch. Insgesamt, so die Emmaus-Oberin, liege das Baugeschehen gut im Zeitplan.

Dies ist auch nötig, soll das Eröffnungsdatum eingehalten werden. Festgelegt wurde es nach einem freien Termin im Konzertplan der aus Würzburg stammenden Sängerin Stefanie Schwab. „Sie war schon einmal bei uns und hat im Herbst dieses Jahres mehrere Auftritte in der Lausitz. Als sie von unseren Hospizplänen hörte, wollte sie uns helfen. Am 2. Oktober war noch ein Tourneetermin frei. Nun findet an diesem Tag die Hospizeinweihung statt“, erklärt Schwester Sonja.

In dem Gebäude in der Plittstraße entstehen zwölf Räume, in denen unheilbar Kranke wohnen und intensiv betreut werden können.

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