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Dippoldiswalde

Hotelchef findet das Nest der Stasiwanze

Die Akten des MfS beweisen, dass im Zimmer 219 des „Lugstein“ in Zinnwald geheime Mikrofone steckten. Doch wo ist dieser Raum?

„Das Jagdfieber hatte mich gepackt.“ Als Jochen Löbel von den Lauschangriffen des MfS im „Lugstein“ erfuhr, ging der heutige Direktor des Lugsteinhofs auf die Suche nach den Wanzen. Im Zimmer 208 fand er zumindest das Versteck.
„Das Jagdfieber hatte mich gepackt.“ Als Jochen Löbel von den Lauschangriffen des MfS im „Lugstein“ erfuhr, ging der heutige Direktor des Lugsteinhofs auf die Suche nach den Wanzen. Im Zimmer 208 fand er zumindest das Versteck. © Egbert Kamprath

Das Jagdfieber hatte ihn gepackt: Sollte er, Jochen Löbel, 25 Jahre Chef im Hotel Lugsteinhof in Zinnwald, seinen Gästen tatsächlich ein Zimmer vermieten, in dem eine vergessene Wanze der Staatssicherheit steckt? Das wollte er genau wissen. Samstagmittag – kaum waren die Bewohner der fraglichen Zimmernummern abgereist – griff Löbel zum Werkzeug und begann, die Scheuerleisten abzuschrauben.

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