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Kamenz

Hürden auf dem Weg zum Arzt

Der Freistaat stellt Geld bereit, um Praxen barrierefrei zu machen. Wie schwierig das ist, zeigt ein Beispiel aus Kamenz.

Behinderte Menschen stoßen immer wieder an Grenzen. Das sächsische Sozialministerium fördert den Abbau von Barrieren. Im kommenden Jahr noch mit zusätzlichen Anreizen.
Behinderte Menschen stoßen immer wieder an Grenzen. Das sächsische Sozialministerium fördert den Abbau von Barrieren. Im kommenden Jahr noch mit zusätzlichen Anreizen. © Dietmar Thomas

Friedersdorf. Es ist immer ein Kraftakt beim Arztbesuch die Stufen bis zum Arzt hinauf. Bei jedem Termin in der Kamenzer HNO-Praxis. Angela Herrlich aus Friedersdorf kümmert sich seit Jahren um ihren Bruder. Er ist auf den Rollstuhl angewiesen, auch fast taub. So stehen immer wieder Termine beim Facharzt an. Natürlich sei das Praxispersonal sehr hilfsbereit. Aber die eigenen Kräfte der Verwandten lassen nach, sagt Angela Herrlich, um den Bruder Stufe für Stufe nach oben zu bringen. Sie habe es auch schon mit Hilfsdiensten probiert. Aber das sei sehr umständlich. Viel einfacher wäre eine andere Lösung – nicht nur für diese Praxis. Denn schwierige Bedingungen mit der Barrierefreiheit bei Ärzten sind kein Einzelfall. Ebenso gebe es viele gehbehinderte Menschen, die damit zu kämpfen haben. Für sie alle wären Treppenlifte die Lösung. Technisch sollte es oftmals wenig problematisch sein.

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