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Hunde im Schlosspark

Es drohen Schäden an frisch gepflanzten Bäumen und Sträuchern. Die Gemeinde Wachau warnt vor dem Betreten des Areals.

© Thorsten Eckert

Von Thomas Drendel

Wachau. Auch wenn die ganze Schönheit erst in einigen Monaten oder sogar Jahren zu sehen sein wird, die Grundlagen werden jetzt gelegt. Die Mitarbeiter von Garten- und Landschaftsbau Bohr pflanzen in diesen Tagen Dutzende Bäume und Hunderte Sträucher im Wachauer Schlosspark. Außerdem säen sie den Rasen an.

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Die Gemeinde Wachau sieht jetzt die Arbeiten in Gefahr. Denn offenbar wird der Park schon jetzt zum Spazierengehen genutzt. Offenbar führen auch immer mehr Hundehalter ihre Tiere auf dem Gelände aus. Der Bauzaun, der den Park derzeit umgibt, hält sie davon offenbar nicht ab. „Wir weisen hiermit alle Bürger darauf hin, dass der Park momentan eine Baustelle ist und das Betreten nicht gestattet ist“, teilt der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) mit. Sein ausdrücklicher Hinweis geht an alle Hundebesitzer. „Der Schlosspark ist kein Hundefreilaufgelände.“

Vor einigen Wochen hatten sich schon Hühner in dem Park breitgemacht. Sie waren durch den neu aufgestellten Zaun geschlüpft, nachdem der alte engmaschige entfernt worden war. Das Problem ist inzwischen abgestellt. Der Rasen, die Sträucher sowie die Bäume müssen ungestört anwachsen können, betont jetzt noch einmal die Gemeindeverwaltung. Bis zur offiziellen Einweihungsfeier ist es schließlich nicht mehr allzu viel Zeit. Es ist vorgesehen, den Park zur 800-Jahr-Feier im August zu übergeben. Bis dahin müssen auch noch die Wege vollständig hergerichtet werden. Momentan sind sie nur mit Schotter ausgelegt. Als letzte Arbeit werden dann die Bänke aufgestellt. Im Park befinden sich nach den Planungen mehrere Sitzgruppen. Von dort werden Blickachsen zur Wachauer Kirche oder zum Schloss frei gehalten. An den Eingängen werden zudem Zufahrts-Barrieren installiert. Neu angepflanzt werden rund 50 Bäume, vor allem Buchen, Linden und Eichen. Groß ist die Menge der benötigten Sträucher. Etwa 1 600 Stück werden neu gepflanzt.

Im Sommer vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass der Park erheblich teurer wird als ursprünglich vorgesehen. Nach Angaben von Veit Künzelmann steigen die Kosten für den Wiederaufbau erheblich von rund 420 000 Euro auf etwa 550 000 Euro.