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Hundehalterin muss 1.000 Euro zahlen

Immer wieder rennen zwei Akita leinenlos durch Riesa. Nun greift die Stadtverwaltung durch.

Ein Verstoß gegen die Leinenpflicht kann für Hundehalter teuer werden – in diesem Fall soll eine Riesaerin 1.000 Euro zahlen.
Ein Verstoß gegen die Leinenpflicht kann für Hundehalter teuer werden – in diesem Fall soll eine Riesaerin 1.000 Euro zahlen. ©  Rafael Sampedro

Riesa. Der letzte Ausflug war einer zu viel: Die Halterin der beiden Hunde, die vergangene Woche unbeaufsichtigt über die Hauptstraße gerannt waren und dort einen angeleinten Hund gebissen hatten, bekommt Ärger. 

"Im Laufe dieser Woche wird der Halterin vom Amt für Sicherheit und Ordnung der Stadt Riesa ein Kostenbescheid über 1.000 Euro zugestellt", sagt Rathaus-Sprecher Uwe Päsler. Noch dazu gibt es eine weite Zwangsgeldandrohung, sollte die Haltern erneut gegen die Leinenpflicht verstoßen, die für ihre Hunde bereits im Vorjahr auferlegt worden war. Dann allerdings werden nicht mehr 1.000 Euro fällig, sondern 1.500 Euro.

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Bei der Hundeattacke vom Mittwoch vor einer Woche war eine achtjährige Hündin so schwer verletzt worden, dass sie mehrfach genäht wurde. Die Halter des gebissenen Hundes gehen davon aus, dass die Tierarztrechnung 500 Euro betragen wird. Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits 2019 gegeben, als offenbar dieselben Akita vor dem Riesaer Museum einen Hund gebissen hatten, der anschließend genäht werden musste. Facebook-Nutzer berichten von einer ganzen Reihe ähnlicher Vorfälle in Riesa.

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Die Stadtverwaltung hatte damals der Halterin der Akita die Pflicht auferlegt, ihre Hunde nur noch angeleint auszuführen - und ihr ein Zwangsgeld von 1.000 Euro angedroht. Nach dem jüngsten Vorfall hatte sich auch die Polizei mit den Hunden beschäftigt und der Halterin eine sogenannte Gefährderansprache gehalten.

Ob die Haltung der Tiere in Ordnung ist oder ob sie möglicherweise der Besitzerin weggenommen werden müssen, prüft und entscheidet das Landratsamt.

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