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Hundert Euro beim Weihnachtsmarkt in Niesky gesammelt

Trotz des stürmischen Wetters war der Zinzendorfplatz am Wochenende gut besucht. Doch es gibt auch Kritik.

Von Katja Schlenker

Schnee hat am Wochenende beim Nieskyer Weihnachtsmarkt gefehlt, sagt Bernd Barthel vom Vorstand des Kultur- und Werbevereins. Ansonsten sei es ein gelungener Weihnachtsmarkt gewesen, „auch wenn es von Jahr zu Jahr etwas weniger wird“. Zunächst sind die Besucher eher zäh gekommen. Erst als es gegen 16 Uhr langsam dunkel geworden ist, hat sich der Zinzendorfplatz gefüllt. Vielleicht hat das aber auch am Wetter gelegen.

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Dass der Weihnachtsmarkt in Zukunft später anfängt, als zur Mittagszeit, steht jedoch nicht zur Debatte, sagt Bernd Barthel. „Wenn jemand eher kommt, etwa von außerhalb, und etwas essen oder trinken will, dann stehen die Leute vor einem verschlossenen Weihnachtsmarkt.“ Das geht nicht. Zudem hat es wenig Attraktionen für die Kinder gegeben. Diese Kritik hat Bernd Barthel an die Verantwortlichen im Nieskyer Rathaus weitergegeben. Auch mehr Feuerstellen haben sich einige Besucher gewünscht. Jedoch ist die Gefahr, dass da etwas passiert, zu groß. Auch wenn diese Feuerstellen für weihnachtliche Stimmung sorgen, weil das Licht angenehm ist und die Schalen Wärme ausstrahlen.

Ebenfalls gut gelaufen ist die alljährliche Geschenke-Aktion. Dabei verpacken Händler und Privatleute Geschenke im Wert von zehn Euro. Diese werden zum Weihnachtsmarkt für fünf Euro verkauft. Der Erlös wird gespendet. In diesem Jahr sind 18 Pakete gespendet worden. Ein paar weniger als im Vorjahr. Jedoch sind alle verkauft worden, sodass 90 Euro zusammengekommen sind. Der Betrag wird auf hundert Euro aufgerundet, sagt Bernd Barthel. Wer das Geld bekommt, ist derzeit offen, darüber wird momentan diskutiert.

Auch die Händler zeigen sich zufrieden mit dem Weihnachtsmarkt. „Bei uns war das Geschäft gut besucht“, sagt zum Beispiel Helmut Schleuder, Inhaber des Kinderparadieses auf der Horkaer Straße. Vor allem am Sonntag. Zahlreiche Kinder seien mit ihren Eltern oder Großeltern ins Geschäft gekommen und hätten ihnen gezeigt, was sie sich zu Weihnachten wünschen. Trends jedoch, welches Spielzeug bei den Kindern in diesem Jahr besonders beliebt ist, haben sich nicht gezeigt.

Obwohl es wegen des Wetters von Freitag auf Sonntag verlegt werden musste, ist das Feuerwerk ein Erfolg gewesen. Bisher hat Helmut Schleuder 18 Vorbestellungen für Silvesterknaller, sagt er.