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Hut ab vor hiesigen Reiseveranstaltern

Die Oberlausitz ist schön und wird zu Recht gern besucht. Die schwierige Corona-Zeit wird von den Touristikern gut gemeistert, findet SZ-Reporter Matthias Klaus.

Die schwierige Corona-Zeit wird von den Touristikern gut gemeistert, findet SZ-Reporter Matthias Klaus.
Die schwierige Corona-Zeit wird von den Touristikern gut gemeistert, findet SZ-Reporter Matthias Klaus. © André Schulze

Es gibt daran ja wohl keinen Zweifel: Deutschland ist schön. Und vor allem natürlich die Oberlausitz. Ja, Oberlausitz. Niederschlesien? Sicherlich. Es mag jetzt natürlich etliche Meinungen für und wider die Bezeichnung der Gegend geben. Fakt ist doch aber: Wir leben in einer schönen Ecke des Landes,  von Bad Muskau bis nach Oybin und darüber über die Grenzen hinaus.

Kein Wunder also, dass sich immer mehr Caravan-Freunde auf den Weg ins östlichste Deutschland machen. Zu Recht. Der angebotene Standard auf den Plätzen ist niveauvoll, auch wenn es hier und da vielleicht noch ein paar Nachbesserungen geben könnte.  Aber besser werden, das ist ja ein altes Motto in der Gastwirtschaft. 

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So oder so: Wir müssen wir uns mit unserer Region nicht verstecken. Klar, wir haben kein Meer. Wir haben auch nicht die ganz großen Berge zum Hochkraxeln mit Edelweißpflücken und Murmeltierrufen. Na und? Wir haben das entspannte Leben für die Urlauber. 

Bleibt der Trend zum Heimaturlaub?

Einfach ist das für die Gastgeber in der Region nicht. Corona macht vieles schwieriger, als es noch in der vergangenen Saison war. Hygienekonzepte müssen her, Dinge an die man 2019 noch nicht gedacht hat, die aber mit geballter Kraft auf die Anbieter von Camping- und Caravanplätzen zurückschlagen. Aufgeben deswegen? Nein, das passiert bei uns nicht. Anpassen, das Beste draus machen. 

Werbung für den Urlaub im eigenen Land - das kann auch eine Chance sein. Ob der Trend ein dauerhaftes Phänomen ist, bleibt abzuwarten.  Corona ist, so hoffen wir es ja alle, irgendwann Geschichte. Ob dann der Trend zum Heimaturlaub bleibt? Oder vielleicht doch die Strände am Roten Meer oder auf Malle locken? Man weiß es noch nicht.  In der Tourismusbranche ist vieles unklar in diesen Zeiten, nicht nur bei Fluggesellschaften und großen Reiseveranstaltern. Vor allem auch bei den Veranstaltern hier bei uns. Hut ab, dass sie die Situation so im Griff haben. 

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