merken

Politik

"Ich wurde drei Tage lang gefoltert"

Ein Jahr lang war Deniz Yücel im Gefängnis in der Türkei. Ihm wird weiter der Prozess gemacht. Nun hat er im Strafverfahren ausgesagt und erhebt schwere Vorwürfe.

Yücel war in der Türkei in Untersuchungshaft. Ihm wird das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. © Michael Kappeler/dpa

Der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist während seiner Haftzeit in der Türkei eigenen Angaben zufolge gefoltert worden. Yücel machte dafür am Freitag in einer Aussage vor dem Amtsgericht in Berlin den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verantwortlich. In der schriftlichen Fassung der Aussage, die der dpa vorliegt und über die zunächst die "Welt" berichtete, erwähnt Yücel Schläge, Tritte, Erniedrigungen und Drohungen durch Vollzugsbeamte in seinen ersten Tagen im Hochsicherheitsgefängnis Silivri bei Istanbul.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden