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Ideen zur Stadtmitte werden gesichtet

Das Ende des Deutschen Hauses scheint besiegelt. Was dann kommt, wird vor allem teuer.

Von Verena Weiß

Was wird aus dem Areal Deutsches Haus? Die Gestaltung der Tharandter Ortsmitte steht derzeit im Fokus der Einwohner. In einer Info-Veranstaltung Anfang des Jahres hatte die Rathausspitze zur Diskussion aufgerufen und bereits einige Ideen zusammentragen können: von einem modernen Haus der Nachhaltigkeit über ein Gebäude für Industrie und Dienstleister bis hin zu einer zum Verweilen einladenden Grünfläche. Doch für welche Nutzung hat sich die Stadt entschieden? – Noch gar nicht, wie Bauamtschef Andreas Hübner sagt. Insgesamt seien in der Stadtverwaltung acht Vorschläge zur Gestaltung der Fläche eingegangen. Diese würden auch in die weitere Betrachtung einfließen. Das beauftragte Planungsbüro soll diese in einer der nächsten Sitzungen des Technischen Ausschusses vorstellen. Wann genau, stünde noch nicht fest. Noch sei man damit beschäftigt, die Ideen aus der damaligen Veranstaltung als auch die zwischenzeitlich eingegangenen Rückmeldungen auszuwerten. Diese sollen dann in die Machbarkeitsstudie mit einfließen. „Das betrifft auch die angefragten Ziele, welche die Stadt für die weitere Entwicklung der Stadtmitte verfolgen will“, erklärt Hübner. Hierzu müssten sich die Mitglieder des Ausschusses und des Stadtrates noch positionieren.

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Vorerst muss die Stadt das Gebäude zum noch bevorstehenden Termin der Zwangsversteigerung kaufen. Dann soll das Haus abgerissen werden. Allein dafür müsse die Rathausspitze laut Gutachten mit Kosten von 70 000 Euro rechnen.