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Idyllische Lage im Grünen

Wer „Am grünen Hang“ wohnt, hat heute eine bessere Aussicht als je zuvor.

© SZ Thomas Knorr

Wenn man Bewohnern dieser Straße vor 25 Jahren gesagt hätte, dass sie einmal auf eine der größten Grünanlagen der Stadt hinabsehen würden, hätten sie wohl bitter gelacht. Lag doch damals unterhalb ihrer Straße ein hoch frequentierter internationaler Güterbahnhof. Weitere 75 Jahre früher war das noch eine überschaubare lokale Bahnstation gewesen – und kein Hindernis, die Fläche zwischen der Bergstraße und dem Bahnhof durch einen einseitig bebauten Weg zu erschließen. Den Namen gab die benachbarte, wohl damals schon grün bewachsene, steile Böschung zum Bahnhof. Im Gegensatz zur benachbarten Bergstraße mit ihren großen Mehrfamilienhäusern gibt es „Am grünen Hang“ eher kleinere Wohngebäude.

Die Straße muss deshalb natürlich nicht so breit sein, wie die Parallelstraße. Vorsichtshalber ist sie aber trotzdem heute mit Durchfahrtsverboten versehen und der Einschränkung „nur für Anlieger“.

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Und diese müssen sich deshalb wohl über Straßenverkehrslärm eher wenig beklagen. Und über nächtlichen Bahnlärm sowieso nicht. Denn die Gleise des Güterbahnhofes sind inzwischen dabei, den „grünen Hang“ zu verbreitern. (Rß)