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Im Albertpark werden scheue Mufflons gefüttert

In dem Gehege leben derzeit 21 Tiere. Wenn Kinder kommen, hält das Wild großen Abstand.

Im Albertpark unterhält der städtische Forstbetrieb ein großes Tiergehege. Auf dem drei Hektar großen, mit einigen Bäumen bestandenen Gelände unterhalb des Waldspielplatzes tummeln sich zurzeit zwölf Mufflons und neun Stück Damwild. Von dem Verbindungsweg zwischen Fischhaus- und Bautzner Straße kann man die Tiere aus einiger Nähe beobachten.

Förster Kai-Uwe Heinzel ist für das Gehege verantwortlich. Manchmal melden sich Kindergruppen, um die hier seltenen Tiere aus größerer Nähe anschauen zu können. Zwei Gruppen aus der Kita Pat’s Bunnyhouse in der Gorbitzer Dahlienstraße waren dieser Tage dort, um eine Fütterung beobachten zu können. Als Erstes mussten sie lernen, dass es keine Streicheltiere sind, die sie suchten.

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Der kleine Bruno fragte gleich, ob der hohe Holzturm ein Klettergerüst sei. „Das ist eine Kanzel für die Förster, damit sie das Gelände besser überblicken können“, antwortete Heinzel. Die Kanzel und der Heuschober sollen dieses Jahr neu gebaut werden.

Futterkörbe mit Hafer und Mais werden in einem offenen Unterstand deponiert. Die Kinder haben trockenes Brot, Äpfel und Möhren mitgebracht, um das Futter damit anzureichern. Aber den Tieren ist das offenbar zu viel Getümmel. An diesem Morgen warteten sie lieber ab mit dem Futtern. Näher als 30 Meter ließen sie niemanden an sich heran und ergriffen die Flucht.

Das Gehege wurde bereits 1973 angelegt. Eine Gruppe von Bürgern hatte die Initiative dazu ergriffen, berichtete Heinzel. (öse)