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Döbeln

Im Eiltempo hochgezogen

Der Rohbau steht, der Innenausbau hat begonnen. Zwölf Kameras überwachen die neue Kita.

Richtfest auf der Breuningstraße: Der Rohbau der neuen Kindertagesstätte ist fertig. Darauf wurde mit Sekt angestoßen.
Richtfest auf der Breuningstraße: Der Rohbau der neuen Kindertagesstätte ist fertig. Darauf wurde mit Sekt angestoßen. © Dietmar Thomas

Waldheim. Ein Haus wird meist erst dann errichtet, wenn man lange genug davon geträumt hat. Mit diesem Spruch hat Ina Pugell, Geschäftsführerin der Waldheimer Wohnungsbaugesellschaft (WBV) und Bauherrin, am Mittwoch das Richtfest der neuen Kindertagesstätte an der Breuningstraße eröffnet und sich bei allen am Bau Beteiligten bedankt.

Nur fünf Monate sind seit dem ersten Spatenstich am 2. April vergangen. Inzwischen ist der Rohbau fertig und die Innenarbeiten haben bereits begonnen. „Die Elektrik ist so gut wie vollständig eingebaut, die Heizungsbauer sind sozusagen auf dem Sprung“, sagt Ina Pugell. 

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In den nächsten Tagen werden die Fensterbauer fertig, so dass das derzeit mit zwölf Überwachungskameras gesicherte Objekt bald komplett geschlossen ist, so die Geschäftsführerin. In der Ausschreibung befinden sich noch die Estrich-, Maler- und Fußbodenarbeiten sowie die Gestaltung der Außenanlagen.

Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Hentschel (Die Linke) findet das Tempo, mit dem die Bauarbeiten von statten gehen, einfach nur atemberaubend: „Ich denke, hier wird hervorragende Arbeit geleistet.“ Der Kita-Neubau reihe sich ein in die Investitionen für die Zukunft, die in Waldheim getätigt werden. „Die Grundschule wird saniert, die Oberschule bekommt einen Anbau – es dürfte auch den Unzufriedenen auffallen, dass hier in Waldheim etwas Positives passiert.“

Das bestätigt auch Katja Tretschok, stellvertretende Geschäftsführerin der Kindervereinigung Leipzig, die die Einrichtung ab Anfang April nächsten Jahres betreiben wird. „Wir freuen uns sehr, mit unserem offenen Konzept das Angebot der Kindertagesstätten in Waldheim ergänzen zu dürfen“, sagt sie.

Das Haus habe eine tolle Lage, bekomme schöne Funktionsräume, wie ein Atelier und einen Bauraum, in denen sich die Konzeption bestens umsetzen ließe. Begeistert ist Katja Tretschok über die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir zu den Bauberatungen eingeladen werden und unsere Wünsche so gut umgesetzt werden.“

Erste Gespräche seien auch schon mit den künftigen Mitarbeitern geführt worden. Geplant sei, dass zwei Kolleginnen die Einrichtung leiten werden, in der einmal etwa 15 Erzieher die Mädchen und Jungen betreuen. Mit der im April 2020 geplanten Fertigstellung der Einrichtung sollen nicht alle Plätze sofort belegt werden. „Wir möchten Kindern, Eltern und Mitarbeitern Zeit geben, in der neuen Einrichtung anzukommen“, so Katja Tretschok.

Wie berichtet, sind von den 120 Plätzen 36 für Kinder im Krippenalter sowie zehn für Integrationskinder vorgesehen. Insgesamt kostet der Bau rund 2,4 Millionen Euro. Die Kommune will sich für einen Zeitraum vom 20 Jahren in dem Objekt einmieten. „Danach ist die Immobilie abbezahlt“, sagt Ina Pugell.

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