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Im Kinderhaus Bobersberg wird bald gebaut

Über 230 Kinder betreut Großenhains größte Kita beim Hortverein Regenbogen. Nun wird das in die Jahre gekommene Haus den Anforderungen angepasst.

Das Kinderhaus des Hortvereins Regenbogen am Bobersberg ist das größte der Stadt. Hier rücken demnächst die Handwerker an.
Das Kinderhaus des Hortvereins Regenbogen am Bobersberg ist das größte der Stadt. Hier rücken demnächst die Handwerker an. © Anne Hübschmann

Großenhain. Ein neues Raumkonzept hat Großenhains größte Kita. Sie betreut so viele Kinder, dass vor einem Jahr eine Auslagerung vorgenommen werden musste. Damals wurden zusätzliche Horträume in der Grundschule Bobersberg geschaffen, um das Haus an der Bobersbergstraße zu entlasten. 21 Krippen-, 60 Kindergarten- und 150 Hortkinder werden vom Hortverein Regenbogen betreut. 

Die Auslagerung brachte eine Begehung durch das Landesjugendamt mit sich. Damals wurden das neue Raumkonzept angeregt und bauliche Veränderungen. Die Sanitäranlagen im Erdgeschossen sollen krippengerecht und die im Obergeschoss für die Hortnutzung umgebaut werden. Dem nimmt sich die Stadt in diesem Sommer an. 

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Geschätzte 142.000 Euro soll das Vorhaben kosten. So sollen grundsätzlich im Flur des Erdgeschosses Gruppen- und Schlafräume auf verschiedenen Seiten eingerichtet werden. Das verkürzt die Wege. Die Hortkinder sollen komplett in die obere Etage umziehen. 

Bau beginnt mit Sommerferien

Das hat den besagten Umbau der Sanitäranlagen zur Folge. Für die Krippenkinder werden im Erdgeschoss entsprechende Handwaschbecken, Kleinstkindtoiletten, Erwachsenenwaschbecken, Duschen, ein Fäkalausguss und ein Wickelbereich geplant.

Die obere Etage bekommt dem entsprechend Toilettenkabinen. Auch eine altersgemäße Geschlechtertrennung muss hier in den Waschräumen erst vorbereitet werden. Wie es heißt, favorisieren Unfallkasse und Arbeitsstättenverordnung die Krippenbetreuung im Erdgeschoss. Personal und Kinder müssen dann nicht die Treppen bewältigen.

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Die Arbeiten für den Umbau der Sanitärräume der Kita wurden jetzt vergeben. Ende August soll schon alles fertig sein.

Mit Beginn der Sommerferien bis September soll umgebaut werden. Die Stadt kann 60 Prozent der Kosten über eine Fachförderung abdecken. Eigenmittel wurden im Haushalt eingeplant. "Wir sind damit bei dem Haus noch nicht am Ende", so Bügermeister Tilo Hönicke vor den beschließenden Stadträten. In knapp zehn Jahren sieht er hier größeren Handlungsbedarf im Haus. Die derzeitige Maßnahme diene in punkto Fluchtwege und Türen der Sicherheit. Hönicke verspricht auch, dass es keine Kostenexplosion geben wird. Die Entwurfsplanung stammt vom Großenhainer Büro für Bauwesen Ralf Höna.

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