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Im Sinne der Steuerzahler

über den Bauverzug am Klubhaus Hausdorf

Maik Brückner

Seit Monaten fehlt den Hausdorfern ein Versammlungsraum. Denn ihr Klubhaus ist seit Beginn des Jahres eine Baustelle. Eigentlich sollte der Umbau längst abgeschlossen sein – eigentlich. Denn das Unwetter Anfang Juni durchkreuzte diesen Plan. Wasser drang ins Haus ein, beschädigte Decken und Wände. Zwar wurde draußen weiter gearbeitet. Im Innern kam es aber zum Stillstand, abgesehen von den Arbeiten, die notwendig waren, um größere Schäden zu vermeiden. Die Hausdorfer ahnten bereits im Sommer die Folgen. Die Silvesterparty, mit der das Haus eingeweiht werden soll, wird wohl ausfallen. So ist es nun gekommen. Das Klubhaus ist noch eine Baustelle. Das ist ärgerlich, aber nicht zu ändern.

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Die Stadt Glashütte brauchte die Zeit, um die Schäden begutachten zu lassen. Denn deren Ursache ist noch umstritten. Die Stadt tat gut daran, nicht überstürzt zu handeln. Immerhin geht es um 80 000 Euro. Diese sollten nicht ohne Grund dem Steuerzahler aufgebürdet werden. Die Hausdorfer sollten deshalb Verständnis aufbringen, auch wenn es für sie Nachteile bringt. Tröstend dürfte für sie nur sein, dass andere, vergleichbar große Orte viel länger auf die Sanierung ihrer Vereinsräume warten müssen. Sicher: Im Moment ist das ein schwacher Trost.