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Im Waldpark müssen Kiefern weichen

Um optimale Lichtverhältnisse zu sichern, werden einige Bäume gefällt. Auch Pferde sind bei der Durchforstung im Einsatz.

Spaziergänger im Blasewitzer Waldpark dürften sich in den kommenden Tagen verwundert die Augen reiben. Durch die Baumreihen der Grünanlage zwischen Goetheallee und Loschwitzer Straße werden Pferde traben. Mit ihnen wird Holz aus dem Wald abtransportiert, das von gefällten Kiefern stammen wird.

Anlass dafür ist die sogenannte Durchforstung des 2,65 Hektar großen Waldparks, wie das Dresdner Stadtgrünamt mitteilt. „Durch das Fällen von zu dicht stehenden Bäumen verbessern sich die Lichtverhältnisse für den verbleibenden Bestand“, heißt es in einer Mitteilung. „Ziel ist es, die ökologische Stabilität zu wahren und die Entwicklung der Baumkronen der Kiefern zu fördern.“ Was von dem Holz verwertbar ist, wird dann mit Pferden aus dem Waldpark herausgebracht.

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Weil der Park gesetzlich als Wald eingestuft ist und von den Dresdnern rege genutzt wird, werde bei der Durchforstung eine besonders schonende Technologie eingesetzt. Besucher der Grünanlage müssen während der Arbeiten aber mit Einschränkungen leben: Der Waldpark kann teilweise nicht betreten werden. „Die betreffenden Waldflächen sind durch Absperrungen und Beschilderungen gekennzeichnet. Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, ist das Betreten der Flächen während der Arbeiten verboten“, betont das Stadtgrünamt.

Basis für die Durchforstung ist ein vom Stadtrat beschlossener Plan zur Bewirtschaftung des Kommunalwaldes. Die Rathauskasse wird durch den Einsatz übrigens nicht belastet: „Die Kosten werden durch den Verkauf des Holzes gedeckt.“ (hoe)