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Imagearbeit für die hiesigen Wölfe

Zu dem Wettbewerb „Imagepflege für Wölfe“ sucht der Naturbund Clips, Videos und Audiofiles.

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Wölfe haben dank der grimmigen Märchenerzähler ein uraltes Imageproblem, behauptet der Naturbund Deutschland (Nabu) und will das ändern. Er sucht dafür die besten und witzigsten digitalen Clips, Videos, Bildschirmschoner oder Audiofiles, die das Bild vom „bösen Wolf“ karikieren und den tatsächlich ziemlich schüchternen Meister Isegrim rehabilitieren.

Belohnt werden die Beiträge dank der Unterstützung der Volkswagen AG, des Bundesligisten VfL Wolfsburg und der Stadt Wolfsburg, mit 5000, 2500 und 1000 Euro sowie vielen Sachpreisen.

„Wir wollen dem alten Mobbing des Wolfes neue Fakten entgegensetzen und sein Image aufpolieren“, erklärt Nabu-Geschäftsführer Leif Miller. Denn wenn der Wolf hierzulande wieder dauerhaft sesshaft würde, wäre das ein echtes Zeichen der Hoffnung im Ringen um den Schutz der Artenvielfalt.

Seit mehr als zehn Jahren gibt es wieder freilebende Wölfe in Deutschland, aktuell sind acht Wolfsrudel sowie einige Einzelwölfe nachgewiesen. Der Nabu hat zahlreiche Informationsmaterialien für Erwachsene, Schüler und Fachleute erstellt, um den Wolf als Wildtier vorzustellen, das seinen Platz in unserer Natur inne hat.

Die Beiträge können bis zum 31. März 2012 eingereicht werden. Online unter www.NABU.de/wettbewerb oder an den Naturbund, z.H. Anette Wolff, Charitéstraße 3 in 10117 Berlin.