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Immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird

In einer Serie stellen wir „Gute Seelen“ vor, die mehr im Hintergrund als im Vordergrund arbeiten. Heute: Axel Görner.

Axel Görner ist die gute Seele des Hundesportvereins „Pfote drauf“ und selbst auch Hundefreund. Ehefrau Sylvia unterstützt den 67-Jährigen in seinem Ehrenamt. Zur Familie gehören auch diese zwei Hunde.
Axel Görner ist die gute Seele des Hundesportvereins „Pfote drauf“ und selbst auch Hundefreund. Ehefrau Sylvia unterstützt den 67-Jährigen in seinem Ehrenamt. Zur Familie gehören auch diese zwei Hunde. © Foto: Silke Richter

Von Silke Richter

Hoyerswerda. Axel Görner gehört zu jenen Menschen die scheinbar (fast) immer in Bewegung sind und etwas Sinnvolles zu tun haben wollen. Müßiggang ist für den Senior schon immer ein Fremdwort gewesen. Auch an jenem Vormittag stehen wichtige Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Trainingsgelände des Hundesportvereins „Pfote drauf“ auf dem Programm, um auch weiterhin die Sicherheit von Menschen und Tieren absichern zu können. Das ist nur eine der vielen Prioritäten, die sich der Verein gesetzt hat.

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Mit dem so wichtigen und prüfenden Blick fürs Detail koordiniert Axel Görner die anstehenden Arbeiten und legt dabei natürlich auch selbst engagiert Hand an. Ein konkreter, gut durchdachter Plan im Vorfeld gehört für ihn dazu, wenn es um die Realisierung von Vorhaben geht. Der gelernte Meliorationstechniker und studierte Bergbautechnologe war früher im Bergbau tätig. Seine Liebe zum Fußball entdeckte der spätere Schiedsrichter schon in frühen Kinderjahren. Und neben dem Präsidentenamt beim Westlausitzer Fußballverband, engagiert sich Axel Görner eben auch als stellvertretender Vorsitzender des Hundesportvereins „Pfote drauf“. Einen Großteil seiner Freizeit verbringt der Hoyerswerdaer deshalb auch gern in „seinen“ Vereinen. Begleitet wird er dabei oftmals von Ehefrau Sylvia. Das Ehepaar zeigt auch bei Freizeitgestaltungen gemeinsames Interesse, unterstützt und ergänzt sich gegenseitig. Wenn die 62-jährige Schriftführerin des Hundesportvereins mal nicht direkt vor Ort dabei ist, hält sie ihrem Ehemann mit Verständnis und Toleranz für sein unermüdliches Engagement den Rücken frei.

Quasi immer dann, wenn er gebraucht wird oder wenn es etwas zu erledigen gibt, ist Axel Görner deshalb regelmäßig auf dem Hundetrainingsplatz anzutreffen. Ganz selbstverständlich. Da kommen in wenigen Wochen schnell mehrere hunderte Stunden im Ehrenamt zusammen, berichtet Ehefrau Sylvia. Stolz wandert ihr Blick dabei in Richtung Vereinsgebäude. Ehemann Axel, Stefan Heinze, Rainer Stüwe und andere fleißige Helfer bringen das Haus seit einiger Zeit schrittweise wieder auf Vordermann.

Die Innenarbeiten haben bereits begonnen, der erste Seminarraum ist fertiggestellt. Und wenn die Corona-Krise nicht zugeschlagen hätte, dann hätte bereits das erste Seminar stattgefunden. Tische, Stühle, Getränke und Willkommensgeschenke für die Teilnehmer waren bereits positioniert und die neuen Küchengeräte für den Betriebsmodus bereit. Auch die Kurse und geplanten Schulungen für Hundefreunde mussten zwangsläufig verschoben werden. Aber auch aus dieser Situation macht Axel Görner das Beste. „Dann werden eben andere Arbeiten erledigt“, meint der umtriebige Senior, der über sein Engagement aber gar nicht so viel Aufhebens machen möchte. Kaum ausgesprochen, ist Axel Görner wenig später schon wieder am Weiterarbeiten.

Madlen Berg kann sich den Hundesportverein ohne ihn jedenfalls nicht mehr vorstellen. Er habe immer ein offenes Ohr, helfe, wo er kann, kenne sich gut in rechtlichen Dingen aus, bringe viel Erfahrung mit und vermittle auch bei Problemen die so wichtige Gelassenheit. „Er engagiert sich manchmal auch über seine persönlichen Grenzen hinaus für unseren Verein. Im vergangenen Jahr hat er über 800 Stunden für den Hundesportverein geleistet.“ In ihrer Stimme schwingt Bewunderung mit. Und Jens Drzisga meint abschließend: „Er ist die gute Seele und hinterlässt im Hundesportverein bleibende Spuren für die Ewigkeit. Was er leistet, ist von unschätzbarem Wert. Er hat den HSV ganz weit nach vorne gebracht.“

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